„Mein Hund ist halt so“

Abgestempelt

Mit dieser Annahme, „mein Hund ist halt so“ verwehrst Du ihm, sein wahres „Ich“ zum Vorschein zu bringen und sein Potential auszuschöpfen. 😔

Gleichzeitig erteilst Du einem entspannten Leben mit Deinem geliebten Hund eine Absage. 😟

WIE SCHADE!

Continue reading

Gedankenmuster

Ich bin in einer neuen Situation. Eine für mich (erstmal) unangenehme Situation. Ich hadere mit mir und frage mich, ob ich es hätte verhindern können, in diese Situation zu kommen.

Rückblickend hatte ich die ganze Zeit die richtigen Gedanken, was mir gut tut. Dann habe ich mich verunsichern lassen von jemandem, von dem ich annahm, dass er Experten-Wissen hat. Jetzt hadere ich mit mir und frage mich, warum ich das zugelassen habe.

Nun, zum Einen spielte die Form der Kommunikation eine Rolle und zum Anderen die Art der Beziehung zu dem Experten.

Ein paar Stunden hadere ich mit mir. Dann verändern sich meine Gedanken.

Ich beginne, mich zu erinnern, dass ich mir Unterstützung gewünscht habe, in einem Bereich, in dem ich nun in meiner neuen Situation sowieso Unterstützung bekommen werde. 🔝

Meine Kommunikationsmuster analysiere ich schon seit einiger Zeit. Viele Gespräche können jetzt konfliktfrei verlaufen, wo vorher aus Unverständnis leicht Streit entstand.

Vielleicht musste ich in meine  Situation kommen, um meine Kommunikation noch mehr zu verbessern, noch mehr zu dem stehen, was ich denke, denn nun weiß ich ganz sicher, dass ich für mich die richtigen Entscheidungen treffe. 🔝

Plötzlich merke ich, wie sich aus der unzufriedenen Denkweise ein positives Denken entwickelt. Das mich gleich inspiriert und Kraft gibt für neue Ideen und dafür, offene Aufgaben zu erledigen. 😊🥰

Eine Kundin hat mal zu mir gesagt: „Du hast so einen positiven Blick auf die Situation“ (in dem Fall auf ihren Hund).

Tatsächlich trainiere ich einerseits diesen positiven Blick und andererseits schaffe ich mehr und mehr positive Momente.

Z. B. mit Tellington-TTouch®

So verändere ich unerwünschte Situationen bzw. helfe bei den Hunden, unerwünschte Verhaltensweisen in erwünschte zu verändern.

Möchtest Du mehr darüber erfahren?

Hast Du Fragen dazu?

Schau doch mal hier, wie einfach Du mit mir in Kontakt treten kannst.

Eine schöne, positive Zeit wünscht Therese – oratrix-animal 🧡

Erstverschlimmerung

Beitragsfoto: kelsey-mirehouse-aMR3mg_BisE-unsplash.jpg

Aus der Reihe: Warum Training – scheinbar – erfolglos ist

Szenario:

Du möchtest eine App auf Deinem Handy öffnen. Dein Handy zeigt keine Reaktion. Du tippst noch einmal, vielleicht hast Du das Display nicht richtig getroffen.

Keine Reaktion.

Du tippst wieder und wieder, in immer schnellerer Frequenz.

Und plötzlich öffnet sich die App.

Deine Lernerfahrung:

Du musst nur oft genug tippen, dann erreichst Du Dein Ziel.

Am nächsten Tag zeigt Dir jemand, der sich damit auskennst, dass Du einfach ganz leicht tippen kannst, einen kleinen Moment wartest und schon öffnet sich die gewünschte App.

Nun hast Du eine neue Lernerfahrung gemacht. Du hast etwas anders gemacht als vorher und bist noch schneller zum gewünschten Ergebnis gekommen.

Wenn Hunde unerwünschtes Verhalten zeigen und wir anfangen, es ab zu trainieren, kann es passieren, dass zunächst das unerwünschte Verhalten umso heftiger oder in neuer Intensität gezeigt wird.

Bisher hat der Hund die Erfahrung gemacht, dass sein (für Dich unerwünschtes) Verhalten zum Erfolg geführt hat.

Vielleicht haben dein Hund und Du bereits seit Jahren ein eingefahrenes Verhaltensrepertoire. Plötzlich beginnst Du, anders zu reagieren als vorher üblich und die für Deinen Hund gewohnte Reaktion bleibt aus.

Dein Hund merkt, dass seine bisherige Reaktion nicht zum gewünschten Erfolg führt und versucht wahrscheinlich durch Verstärkung der Reaktion doch noch zum Erfolg zu kommen und die gewohnte Reaktion zu provozieren.

Erst wenn auch das verstärkte Verhalten nicht (mehr) zum Erfolg führt, wird Dein Hund anfangen zu überlegen, was er stattdessen tun kann um wieder zum Erfolg zu kommen.

Da ist es gut, wenn Du weißt, dass jede Verschlechterung am Anfang des Trainings gut ist und es drei bis vier Wochen oder länger dauern kann bis Dein Hund lernt, dass sich Erfolg zukünftig durch anderes Verhalten einstellen wird.

Was unerwünschtes Verhalten ist, bewerten verschiedene Menschen unterschiedlich. Unerwünscht ist sicherlich alles, was Eure Sicherheit gefährdet oder die öffentliche Ordnung stört.

Dabei hilft Euch die richtige Strategie mit Konzentration auf das erwünschte Verhalten und dessen konsequente positive Bestätigung.

Zeigt Dein Hund unerwünschtes Verhalten? Überlege, wie er sich statt dessen verhalten soll. Was kann er tun, damit sein Verhalten erwünscht ist?

Wünscht auch Du Dir ein entspanntes Leben mit Deinem Hund, der Dir vertraut?

Wähle gleich einen Termin in meinem Online-Kalender und buche Dein „Hunde-Vertrauen-Entspannung-Interview“- für mehr Entspannung im Alltag mit deinem Hund – 45 Minuten 1:1 mit mir per Telefon kostenfrei.

Bedürfnisse vs. Erwartungen

Hast Du schon einmal erlebt, dass Dein Hund gerade dann, wenn Du es besonders eilig hast, oder Dich besonders elend fühlst, sein eigenes Ding macht und so gar nicht das, was Du Dir von ihm wünschst?

Heute ging es mir nicht gut. Ich kämpfte mit einer Enttäuschung und versuchte meine Gedanken zu sortieren: warum war ich so enttäuscht? Welche Erwartungen hatte ich? Weshalb war mir das wichtig? All das beschäftigte mich als ich mit unseren Hunden auf unserer Morgenrunde unterwegs war.

Während ich also meine Gedanken sortierte, Antworten auf meine Fragen und zu den erforderlichen Konsequenzen fand, beobachtete ich das Verhalten der Hunde. Mir war bewusst, dass sie meine desolate Verfassung registriert hatten.

Interessant war, wie unterschiedlich sie damit umgingen.

Marley distanzierte sich von mir und hielt deutlich Abstand. Er war noch viel mehr als sonst damit beschäftigt, nach Mäuse-Löchern zu suchen und Wildspuren zu folgen.

Ging es für ihn darum, sein Überleben zu sichern, weil er sich auf mich nicht verlassen konnte?

Oder half ihm das Schnüffeln, sich zu beruhigen in dieser Situation?

Fellow hingegen verhielt sich genau umgekehrt. Er suchte eher meine Nähe als sonst und tat alles, was ich mir von ihm wünschte. Er wartete geduldig, als Marley länger an einer Stelle schnupperte und er folgte mir sofort, wenn ich ihn dazu aufforderte.

Wollte er mich beschützen? Oder wollte er mich trösten? Mir helfen, mich besser zu fühlen? Auch wenn das nicht sein Beweggrund war, es half! 🧡

Erweiterung und Balance

Meine Worte, mein Jahresmotto für 2020. Worte und Themen, denen ich in diesem Jahr besondere Beachtung schenken möchte.
Heute ist sind mir diese beiden Worte gleich zweimal begegnet.
Nachmittags durfte ich eine Hundebesitzerin kennen lernen, die sich wünscht, ihrem Hund zu helfen, gelassen und in Balance zu leben.
Am Abend erhielt ich eine Einladung in eine Facebook-Gruppe in der es um genau diese beiden Themen geht. Über den Tellerrand hinaus schauen, offen sein, sich austauschen und weiter entwickeln.

So verhelfe ich meinem geräuschempfindlichen Hund zu einem entspannten Jahreswechsel

Dieses Foto entstand heute Nachmittag, einen Tag vor Silvester:

Obwohl es bereits geknallt hatte, konnte Marley sich entspannt hinsetzen.

Deshalb bleibt er gelassen:

1. Wir trainieren das ganze Jahr über Entspannung

Als sehr effektiv haben sich physiotherapeutische Übungen zur Stabilisierung des Körpers in Kombination mit Tellington-TTouch® erwiesen.

Auf der einen Seite vermitteln diese Übungen ein sicheres Körpergefühl und auf der anderen Seite stellt sich sofort körperliche Entspannung ein.

2. Zeit für Spaziergänge

Für ausführliche Gassi-Runden wähle ich eine Tageszeit, zu der es noch hell ist und noch nicht oder zumindest wenig geknallt wird.

3. Ort für Spaziergänge

Wir gehen an einem Ort spazieren, an dem die Hunde viel für sie interessantes zu entdecken haben, wie z. B. hier, wo es unzählige spannende Gerüche zu untersuchen gibt:

Schnüffeln lenkt ab und beruhigt

Übrigens: Manchmal schnüffeln Hunde auch nur scheinbar sehr interessiert an einer Stelle, während sie in Wirklichkeit überlegen, eine Entscheidung treffen oder eine schwierige Situation besser aushalten.

4. Sicherheit auf Spaziergängen

Während der Spaziergänge sind beide Hunde mit Geschirr und Leine gesichert, auch Fellow, den die Knallerei überhaupt nicht beeindruckt und der sonst häufig frei läuft. Das Risiko, doch einmal so zu erschrecken, dass die Hunde panisch weglaufen und ihnen etwas passiert, ist sehr groß. Im neuen Jahr gibt es wieder ausreichend Gelegenheit, draußen frei herum zu laufen.

5. Lieblings-Beschäftigung

Marley konnte das entfernte Böllern draußen komplett ausblenden, solange er den Wildspuren folgen durfte – seine Lieblingsbeschäftigung. 😄

Nebeneffekt:

Etwas tun, das Spaß macht und positive Emotionen hervorruft, schwächt Ängste ab 😃

6. Beschäftigung zur Auslastung

Während viele Menschen denken, dass ein Hund zur Auslastung stundenlang draußen sein und laufen muss, ist es mindestens ebenso wichtig, sie geistig zu fordern und fördern.

An Silvester halte ich die Gassi-Runden kurz und beschäftige die Hunde im Haus.

Wir üben „Kofferpacken“
Die Übungen sollen dem Hund Spaß machen und zu Erfolgserlebnissen führen
7. Körperband

Ein Tellington-Körperband hilft Marley beim Entspannen.

Der sanfte Kontakt verbessert sein Körperbewusstsein, löst Spannungen, fördert seine Selbstkontrolle und sein Selbstvertrauen.

Auch das Tragen eines Körperbandes üben wir in entspannten Situationen das ganze Jahr über.

Das „Thundershirt“ oder ein eng anliegendes T-Shirt ist eine Erweiterung des Körperbandes und kann dem Hund ein sicheres Körpergefühl vermitteln.

8. Farbe

Das Körperband auf dem Foto ist lila – eine Farbe, die beruhigend wirkt.

Mit einer Farblampe kann ich die beruhigende Wirkung in einem sonst abgedunkelten Raum verstärken.

9. Aroma

Zur Farbe lila passt Lavendel. Ich nutze zur Beruhigung sehr gerne Lavendelöl. Dabei achte ich auf die Qualität des verwendeten Öls.

Lavendelöl (Lavandula angustifolia) hat einen Duft, der ein wunderbarer Mix aus blumig, frisch, sauber und beruhigend ist. … Lavendelöl ist nicht nur wegen des klassischen Dufts ein Favorit-es ist auch unglaublich vielseitig. Von Hautpflegeprodukten bis hin zur reinen Entspannung, dieses Öl kann viele Bereiche Deines Lebens verbessern. (Quelle: https://www.youngliving.com/de_DE/products/lavender)

Peace & Calming und / oder Lavendel sind klassische Silvester-Aroma-Öle

Die Aromatherapie eignet sich hervorragend zur Entspannung und Beruhigung bei Silvester-Angst, da die Duftstoffe ohne Umwege direkt in das Riechzentrum im Gehirn gelangen. Positiv verknüpft können die ätherischen Öle sehr schnell wirken.

Wichtig ist, mit der Aromatherapie VOR stressenden Ereignissen in entspannter Atmosphäre zu beginnen!

Vernebelt im Diffuser wie diesem Lantern-Diffuser entfalten Ätherische Öle ihre entspannende Wirkung

Bei Tieren zu beachten: unbedingt ihre Reaktion beobachten und – besonders für Katzen – für Ausweichmöglichkeiten sorgen!

Ich nutze übrigens die Öle von Young Living mit dem Seed to Seal-Programm (Saat zu Siegel) – da weiß ich, dass ich mich auf die Qualität und Reinheit verlassen kann.

(Hier erfährst Du mehr)
10. Bewegung

In Stress-Situationen schüttet der Körper Adrenalin aus. Das Hormon wird durch Muskelarbeit abgebaut.

Meinem Hund hilft es während des Silvester-Feuerwerks mit mir durch die Wohnung zu gehen. Dabei nutze ich wieder Tellington-TTouch®-Übungen, wie z. B. das Labyrinth und andere Übungen, die den Hund in Bewegung bringen, die er kennt und gerne ausführt.

11. Kauen und Schlecken

Die Zunge ist ein großer Muskel und ihre Bewegungen sind ebenfalls zum Stressabbau geeignet. Kauen und Lecken beruhigt.

Kauknochen, ein gefüllter Kong oder noch lieber ein Futter-Such-Spiel kommen zum Einsatz.

Futter-Such-Spiel „Schnüffel-Teppich“

Dabei achte ich darauf, dass alle Angebote gut vertragen werden. Auf Durchfall von ungewohnten Leckereien können wir gut verzichten. 😏

12. Biophotonen-Therapie

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit der Verwendung von Biophotonen-Pflastern gemacht. Sie stellen eine erweiterte Licht-Therapie dar. Die Patches werden auf Akupunktur-Punkte geklebt.

Zur Entspannung an Silvester nutzen wir „silent nights“ und „aeon.“

Dabei werden die Biophotonen, das Licht in den Zellen angeregt, ohne dass Stoffe in den Körper gelangen. Es gibt verschiedene Pflaster mit verschiedenen Wirkungen, u. a. ein Pflaster gegen Schmerzen, das für Menschen als Medizinprodukt zugelassen ist und mit dem wir auch schon sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

Akupunktur-Biophotonen Pflaster „silent nights“ auf Tong Titan (3. Auge)

Fazit

Zu einem entspannten Silvester für meinen Hund kann ich selbst sehr viel tun – auch ohne Medikamente.

Vor allem bin ich für ihn da. Ohne ihn zu bemitleiden, sondern um ihm Halt und Zuversicht zu vermitteln.

Mit Spaß das ganze Jahr über ein wenig üben, für ein gutes, sicheres Körpergefühl sorgen und Schmerzen verhindern – so gelingt unser vertrauensvolles und gelassenes Zusammenleben.

Herzliche Grüße Therese mit Marley und Fellow