was ist eigentlich Tellington TTouch?

Was ist eigentlich dieses Tellington TTouch®? Und was nicht?

Es ist etwas, das sich weder in drei Worten noch in einem Satz erklären oder beschreiben lässt.

Man könnte jetzt sagen, dass Tellington TTouch Deinem Hund und Dir hilft, in Eure beste beste körperliche, mentale und seelische Balance zu kommen und Ihr so nicht nur zu einem besonders innigen Team zusammenwachst, sondern auch resilient Euer Leben meistern könnt. Nur dann weißt Du zwar, WOFÜR es GUT ist, aber nicht, WAS es ist. Dafür musst Du weiterlesen. Oder einen Kurs buchen und es direkt erfahren.

„It’s a message not a massage“

Häufig nutzen Menschen zur Erklärung die Beschreibung, dass TTouch ähnlich einer Massage ist.

Im Englischen lässt es sich melodischer beschreiben, dass TTouch® genau das NICHT ist.

Wieso wird es dann so beschrieben? Weil ein wichtiger Teil der Tellington TTouch Methode besondere Berührungen beinhaltet und von außen sieht es manchmal so aus wie bei einer Massage.

Der Unterschied: Bei einer Massage arbeiten wir in die Tiefe, erreichen mit Druck nicht nur die oberflächlichlichen Faszien, sondern tieferliegendes Gewebe wie Muskeln, Sehnen und Bänder.

„Das Wort Massage ist in der Zeit zwischen 1755 und 1771 entstanden und ist etymologisch aus Ausdrücken aus arabisch مس mas ‚berühren, betasten‘ bzw. massa ‚Betasten‘, oder aus griechisch μάσσειν ‚kneten; drücken; streichen; wischen‘, und wohl auch verwandt mit dem altindischen Ausdruck mancatē ‚zermalmt‘.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Massage

Mit den besonderen Berührungen, den TTouches bleiben wir an der oberen Schicht und bewegen die Haut. Die Berührungen sind häufig federleicht.

Während mit Massagen tiefsitzende Verklebungen und Verspannungen gelöst werden und der Stoffwechsel lokal (räumlich begrenzt an dieser Stelle) angeregt und die Durchblutung gefördert wird, regen wir mit den TTouches die Kommunikation der Zellen untereinander an und aktivieren ihre optimale Funktion.

Der TTouch wirkt, anders als eine Massage, nicht nur entspannend, sondern er regt auch die Intelligenz des Tieres an. Eine Definition für Intelligenz lautet: „Intelligenz ist die Fähigkeit, sich neuen Situationen gut anpassen zu können.“ Auf dem Weg zu dieser Form von Intelligenz kann TTouch wertvolle Dienste leisten.“

aus: Tellington-Training für Hunde, KOSMOS-Verlag

Wieso ist TTouch eine „message“, eine Botschaft, und keine Massage?

TTouch ist eine Botschaft, dass wir die eigene Persönlichkeit jedes Tieres und jedes Menschen, sowie ihre individuelle Art und Weise, zu lernen und sich zu entwickeln, respektieren und wertschätzen.

Wir bieten unserem Gegenüber ewas an und beobachten sein Feedback.

Je nachdem, wie das ausfällt, bieten wir etwas anderes an, werden sanfter, langsamer oder schneller oder ziehen uns zurück. Unser Gegenüber fühlt sich so gesehen und verstanden.

TTouch ist eine Berührung, die beruhigt. Es ist kein Streicheln, sondern tiefe Kommunikation über Haut und Nervensystem. Auch, wenn die Berührungen sehr leicht sind, wird die phänomenale Intelligenz jeder Zelle des Körpers angesprochen.

Tellington TTouch ist ene Botschaft an die Zellen, sich an ihre Vollkommenheit zu erinnern.

Das Feedback, das wir bekommen, und Beobachtungen, die wir beim ttouchen machen, sind eine Botschaft an uns. Wir bekommen eine Information darüber, ob der Hund in seiner besten Balance ist. Und eine Idee oder Ideen, wie wir ihm helfen können, in seine beste Balance zu kommen. Zuerst körperlich und dann emtional und geistig. Als Voraussetzung für ein resilientes Leben.

Du kannst TTouch als Kommunikation zwischen den Arten nutzen

Dabei gilt: Hunde haben eigene Gefühle und eine eigene Persönlichkeit. Wenn Du es schaffst, Deinen Hund mit neuen Augen zu betrachten, ein positives Bild zu malen von dem wie Du es Dir wünscht, kannst Du mit Deinen positiven Gedanken und Tellington TTouch Training das Verhalten Deines Hundes positiv beinflussen.

Das zweite „T“ in TTouch

Das Wort „touch“ aus dem englischen „berühren / Berührung“ leuchtet sicher ein, wenn wir bei TTouches von besonderen Berührungen sprechen. Doch was hat es mit dem zweiten „T“ in TTouch auf sich und macht es zu etwas ganz Besonderem?

Das zweit „T“ in TTouch steht für „Trust“ – Vertrauen.

Wir vertrauen dem Tier, dass es sich verhält, wie es sich verhält, weil es einen Grund dafür hat, z. B. aus Erfahrungen, Unwissenheit oder persönlichen Bedürfnissen.

Wir signalisierem dem Hund, dass er uns vertrauen kann, weil wir ihn beobachten und sein Feedback beachten.

So entsteht nicht nur gegenseitiges Vertrauen, sondern eine ganz besonders tiefe, innige Beziehung.

Säulen der Tellington TTouch Methode

  1. Beobachtung
  2. Tellington TTouches (besondere Berührungen)
  3. langsames, bewusstes Führtraining und Bodenübungen im Tellington Lernparcours
  4. Tellington Lernhilfen / Equipment
  5. Tellington Philosophie mit positiver Vorstellungskraft und offener Hatung

TTouches

Mit den besonderen Berührungen verschieben wir sanft die Haut.

Es gibt kreisende, hebende und streichende TTouches, alle mit einem Tiernamen, um den TTouches Namen zu geben, die leicht zu behalten sind und einen Bezug zu den Tieren darstellen, mit denen die Gründerin der Methode, Linda Tellington-Jones, gearbeitet hatte.

Der TTouch-Basiskreis ist ein 1 1/4 Kreis, für den wir uns ein rundes Ziffernblatt vorstellen, wo wir ttouchen. Unsere Finger / Hände bewegen sich auf dem Ziffernblatt von der 6 über die 7, 8, 9 …, 12, 3, 6, weiter bis zur 9. In der Regel im Uhrzeigersinn. Manchmal auch dagegen.

Die Finger / Hände werden je nach TTouch unterschiedlich benutzt und wirken eher punktuell oder großflächig. Der Lama-TTouch, mit dem Handrücken ausgeführt ist eine gute Wahl für eine erste Annäherung und wirkt erstmal weniger bedrohlich, als TTouches, die mit den Fingerkuppen oder der Handinnenseite ausgeführt werden und die meisten Hunde akzeptieren ihn gut.

Beobachtung

Für die Tellington TTouch Methode ist die achtsame, wertfreie Beobachtung essentiell.

Wie schnell stecken wir unser Gegenüber in eine Schublade? Und verhindern so eine positive Entwicklung.

Damit es uns beser gelingt, nehmen wir zuerst selbst eine entspannte Körperhaltung ein, so dass unser Atem gleichmäßig frei fließen kann.

Wir benutzen nach Möglichkeit beide Hände, eine, die sanft die Verbindung hält und leicht am Körper anliegt, während die andere Hand ttoucht, also die Bewegungen der einzelnen TTouches ausführt.Dabei können wir eine erste Beobachtung machen: Lässt sich mein Hund dort berühren? We reagiert er, wenn sich meine Hand annähert?

Beim TTouchen variieren wir sowohl die Geschwindigkeit der Bewegung als auch die Druckstärke und passen sie an das Feedback an, das der Hund uns zeigt.

Dafür nutzen wir die achtsame Pause nach jedem einzelnen TTouch. Wir können uns, unsere Hand neu positionieren und unsere Intention anpassen.

Verbindung entsteht zum einen zwischen den einzelnen , indem wir die Finger am Hund lassen und zur nächsten Körperstelle gleiten für den nächsten TTouch oder kurz abheben und an anderer Stelle wieder ansetzen und zum anderen, weil wir das Feedback des Hundes beobachten und darauf reagieren.

Wenn Du das achtsame Beobachten im Rahmen einer TTouch-Schulung übst, wirst Du gleichzeitig darin geschult, die Körpersprache Deines Hundes zu lesen, Stresszeichen zu erkennen und Schmerzsignale wahrzunehmen. Mit TTouch kannst Du helfen, Stress und Schmerzen zu reduzieren.

Tellington-Lernparcours

Oder wie ich ihn sehr gern nenne: Tellington Vertrauensparcours. Ruhige Führübungen, ungewohnte Bewegungen in sicheren Bedingungen, eigenem Tempo und entspannten Situationen helfen, körperliche Balance herzustellen oder zu verbessern.

Körperliche Balance bringt nicht nur ein äußeres Gleichgewicht in den Körper, sondern mach auch innerlich ausgeglichen. Damit können wir die Konzentrationsfähigkeit erhöhen und geben dem Hund die Möglichkeit, seine Umwelt ruhig und bewusst wahrzunehmen.

Beim vielseitigen Training im Tellington-Lernparcours steht der Spaß im Vordergrund. Die Übungen gemeinsam zu absolvieren, schnelle Erfolgserlebnisse schaffen und jeden kleinen Fortschritt zu loben, fördert Euer Selbstvertrauen und macht Euch flexibler, weil Ihr verschiedene Elemente und Führmöglichkeiten übt.

Das hilft allen Beteiligten, sich besser oder schneller an neue Situationen anzupassen und in bisher schwierigen Situationen ein neues, erwünschtes Verhalten auszuführen.

Im Tellington Lernparcours lernt der Hund zu denken und mitzuarbeiten, weg von dem Verhalten, das er bisher instiktiv gezeigt hat, weil er noch keine gewüschte Alternative kannte.

Tellington-Lernhilfen / Equipment

Im Tellington TTouch Training verwenden wir verschiedene Elemente, die helfen, den Hund uns uns ins Gleichgewicht zu bringen und in Balance zu halten. Körperlich, mental und seelisch.

Dabei können zum Einsatz kommen: Hundegeschirr, Balance-Leine, TTouch-Connector, Zauberstab (weiße Gerte), weiche Handschuhe, Schwämme, Pinsel, Kuscheltiere und Tellington-Körperbänder.

Die Philosophie der Tellington TTouch® Methode

Die Tellington TTouch® Methode ist weit mehr als eine gewaltfreie Trainingsmethode für Hunde, Pferde und viele weitere Tiere. Sie ist ein ganzheitliches Konzept, das alle Lebewesen individuell betrachtet und fördert. Ihr wohltuendender Einfluß auf den gesamten Organismus hilft die Gesundheit zu fördern, und die Bindung und das Vertrauen zwischen Menschen und Tieren zu vertiefen.

Wir achten jedes Tier und sehen es als Lehrer für uns und unser Leben.

Wir setzen uns für Harmonie, Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Menschen untereinander ein.

Wir respektieren und wertschätzen die eigene Persönlichkeit jedes Tieres und jedes Menschen, sowie ihre individuelle Art und Weise, zu lernen und sich zu entwickeln.

Unsere Zusammenarbeit mit Tieren gründet auf Verständnis und Vertrauen.

https://tellington-methode.de/methode/philosophie-tellington-ttouch-methode/

Tellington TTouch ist einzigartig und besonders

Tellington TTouch Training beinhaltet besondere Berührungen, die TTouches, achtsame Führübungen, optional mit Lernhilfen und die offenen Philosophie. Das ganze immer mit achtsamer, wertfreier Beobachtung.

Die TTouches lassen sich überall und zu jeder Zeit anwenden. Bereits mit einigen wenigen TTouches am Tag oder in der Woche kannst Du erstaunliche postive Persönlichkeits- und erwünschte Verhaltensentwicklungen erzielen und die Gesundheit auf sanfte Art unterstützen. Sie lassen sich schnell erlernen und leicht in den Alltag integrieren.

Anders als bei Massagen sind für die Anwendung von Tellington-TTouch keine Kontraindikationen bekannt. Auch mit Entzündungen im Körper gibt es Möglichkeiten, die Selbstheilungskräfte des Körpers mit TTouch anzuregen.

Es gibt jede Menge Anwendungsbereiche für Tellington TTouch, z. B. Verhaltensanpassungen, Wellness, Entspannung, Beruhigung, Beschleunigung von Genesungsprozessen, Linderung von Schmerzen, uvm.

Tellington TTouch® unterstützt das Lernen und somit die Erziehung, aber ersetzt sie nicht.
Tellington TTouch® unterstützt auch den Heilungsprozess nach Verletzungen und Operationen. Ersetzt aber nicht die medizinische Behandlung.

Tellington TTouch ist nicht beschränkt auf die Anwendung an Hunden, sie lässt sich für alle Lebewesen nutzen und wirkt in beide Richtungen: der gettouchte und der ttouchende Part erfahren beide die wohltuende Wirkung der TTouches.

Mit Tellington-TTouch® wird das Leben leichter, fast schon magisch 

Und das so ganz nebenbei.

Und weil ich das so faszinierend finde, habe ich für einen besonderen Online-Kongress Expertinnen, Anwenderinnen & Lehrerinnen aus der TTouch-Welt interviewt.

Sie zeigen, wie sie durch bewusste Berührung und spezielle Führübungen mit Verständnis und Vertrauen eine Möglichkeiten schaffen zur Änderung von Haltungen und Gewohnheiten.

Wie mit neuen Bewegungsabläufen und Loslassen alter Verhaltensmuster nicht nur Heilvorgänge begünstigt werden, sondern Aufmerksamkeit, Vertrauen und wunderbare tiefe Beziehungen entstehen.

So dass die Menschen nicht nur ihre Tiere besser verstehen, sondern auch sich selbst.

Das muss die Welt doch wissen!

Ich plane diesen besonderen Kongress vom 28.10. – 02.11.2025 und ich wünsche mir, dass Du dabei bist.

Nicht nur als Zuschauer:in, sondern als Teil einer Bewegung.

Denn der Kongress ist viel mehr als Videos konsumieren. Eine lebendige Gemeinschaft mit Austausch. Und damit starten wir jetzt schon.

Für ein friedliches Leben mit Tieren in dieser hektischen Welt.

Willst Du dazugehören?

DAS passiert, wenn Du Deinen Hund NICHT ttoucht: 7 lebenseinschränkende Konsequenzen!

Du liebst deinen Hund 🧡 das steht außer Frage.
Aber hast Du Dich schon einmal gefragt, ob Du gut genug für sein Wohlbefinden sorgst?

Manchmal sind es nicht die großen Probleme, sondern die feinen Spannungen, die sich Tag für Tag einschleichen: ein kurzer Zug an der Leine, ein harter Blick, ein Moment, in dem Du Dir wünschst, ihr würdet euch ohne Worte verstehen (und tut es nicht).

Wenn diese kleinen Brüche unbemerkt bleiben, können sie zu Mustern werden, die Euer Miteinander belasten, sowohl emotional, körperlich und im Herzen.

In diesem Artikel zeige ich Dir 7 lebenseinschränkende Konsequenzen, die entstehen können, wenn Du auf Tellington TTouch® verzichtest und wie Du sie wirkungsvoll verhindern kannst.
Denn manchmal entscheidet nicht der große Schritt, sondern die sanfte Berührung, wie nah Ihr Euch wirklich seid.

Du kennst Tellington TTouch noch nicht? Mach Dich schlau beim Online-Kongress vom 28.10. – 02.11.2025. Trag Dich jetzt schon auf die Warteliste ein und werde Teil einer Gemeinschaft, die alle Lebewesen individuell betrachtet und fördert und die sich einsetzt für Harmonie, Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Menschen untereinander.

1. Wenn Du nicht ttoucht, versäumst Du die Signale Deines Hundes klar zu erkennen und richtig einzuordnen

Du weißt nicht genau, ob Dein Hund gerade entspannt oder angespannt ist, ob er Nähe sucht oder Abstand braucht.

Dieses ständige Rätselraten kostet Energie, verunsichert Dich und führt dazu, dass Du nicht konsequent in Deinem Handeln bist. Es kann passieren, dass Du sein Verhalten falsch einschätzt und so reagierst, dass es schlimmer statt besser wird.

Dein Hund spürt diese Unsicherheit und reagiert mit noch weniger Orientierung an dir.

Mit Tellington TTouch® lernst Du, Körpersprache feiner zu lesen und die Reaktionen Deines Hundes bewusst zu gestalten. Plötzlich weißt Du, was er braucht und wie Du es ihm geben kannst. Diese Klarheit schenkt Dir Sicherheit, schenkt Deinem Hund Vertrauen und schafft die Grundlage für ein harmonisches, stressfreies Miteinander.

So wie meine Kundin, die Angst hatte, dass ihr Hund sie beißen könnte, weil er knurrte, wenn sie nach einem Spaziergang seine Pfoten putzen wollte. Sie lernte, wie sie ihm mit TTouch helfen kann, den Vorgang angenehm zu gestalten und sein Vertrauen zu gewinnen. Knurren und Angst vor heftiger Reaktion waren innerhalb von zwei Stunden kein Thema mehr.

2. Du riskierst, dass sich Stressmuster bei Deinem Hund verfestigen

Ohne gezielte Berührungen und Führübungen bleibt die Anspannung im Körper des Hundes bestehen.

Stresshormone bauen sich langsamer ab, Reizbarkeit steigt und bereits kleine Alltagsreize können zu übergroßen Reaktionen führen.

Du denkst vielleicht, er „flippt aus“ so völlig aus dem Nichts, dabei hättest Du frühzeitig mit TTouch für seine Resilienz sorgen können. Zum einen, weil Du auf seine körperliche Balance einwirken könntest und damit gleichzeitig für emotionales Gleichgewicht sorgst, sondern auch, weil Du gezielter auf sein Verhalten reagieren und ihm helfen kannst, sich zu entspannen.

So wie mein Kundenhund, der wie irre über den Hundeplatz lief, schon auf dem Weg dorthin im Auto wie wild randalierte und sich überhaupt nicht konzentrieren konnte. Als er die ersten TTouches erhielt, seufzte er tief und entspannte sich sichtlich, als wollte er sagen: „Oh, endlich! Ich MUSS GAR NICHT aufgeregt sein“. Nach einigen Führübungen im Tellington-Lernparcours war der Hund im Kurs auf dem Hundeplatz nicht wiederzuerkennen. Sein Trainer fragte mich, ob ich den Hund ausgetauscht hätte. Er konnte freudig und ruhig im Training mitmachen und die Zeiten, in denen er erstmal vor lauter Aufregung über den Platz rennen musste, waren vorbei.

3. Dein Hund kann unerkannte bleibende körperliche Dysbalancen davontragen

Hunde mit muskulären Verspannungen, Schonhaltungen oder alten Verletzungen entwickeln häufiger Folgeprobleme. Ohne TTouch werden diese Spannungen oft gar nicht erkannt oder gelöst.

Im Zusammenleben mit unseren Hunden übersehen wir häufig Lahmheiten oder Schonhaltungen, weil wir dieses Gangbild gewöhnt sind. Selbst wenn Du regelmäßig mit Deinem Hund zur Physiotherapie gehst, können körperliche Einschränkungen unbemerkt bleiben und sich verfestigen.

So wie ich es mit meinem eigenen Hund nicht bemerkt hatte, bevor ich Tellington TTouch gelernt habe. Während eines Ausbildungstages war mein Hund so angespannt, dass er sich nicht hinlegen konnte. Unruhig blieb er vor mir stehen. Ich konnte kaum zuhören, was die Instruktorin uns beibrachte, dabei hätte ich gern alles ganz genau gehört. In der Mittagspause ttouchte die Instruktorin (Ausbilderin) meinen Hund, während sie sich mit mir unterhielt. Wie sie mir später erzählte. war sie erschrocken, WIE verspannt mein Hund im hinteren Rückenbereich war. Mein Hund ging ein paar Schritte weg, um die TTouches zu verarbeiten. Dann kam er zurück, stellte sich an die gleiche Stelle wir vorher und ließ sich weiter ttouchen. Dies passierte noch zweimal, während wir uns weiter unterhielten. Nach der Mittagspause und einer kurzen Gassirunde legte mein Hund sich entspannt auf seine Decke und ich konnte alle Inhalte zu TTouch voll konzentriert aufsaugen.

4. Die Gesundheit Deines Hundes und Deine eigene verschlechtern sich durch Daueranspannung und Selbstfürsorge bleibt auf der Strecke

Dauerstress wirkt sich auf Immunsystem, Verdauung und Herz-Kreislauf von Mensch & Hund aus. Ohne TTouch fehlt ein sanftes Werkzeug, um diesen Kreislauf zu unterbrechen.

Fehlende Pausen, fehlende Ruhezeiten, Hektik beim Essen, flache Atmung, immer auf dem Sprung… Fühlst Du die Anstrengung?

Für viele Halter:innen ist TTouch nicht nur für den Hund wertvoll, sondern auch für das eigene Nervensystem. Ohne diese Praxis fehlt oft ein wertvoller Ruheanker für den Menschen.

Du kannst Dich und Deinen Hund auspowern mit Sport. Du kannst Dir bewusst Zeit nehmen zum Meditieren. Du kannst dafür sorgen, dass Du ausreichend lange schläfst. Manchmal klappt das nicht im Alltag. Was Du immer machen kannst: Zwei bis drei TTouches an Deinem Hund oder den Herz-TTouch für Dich allein. Wenige Minuten am Tag, die Dein Immunsystem stärken.

5. Verlust von gegenseitigem Vertrauen und mehr Konflikte mit der Umwelt führen zu starken Selbstzweifeln und unnötigen Eskalationen im Training

Bleiben Missverständnisse bestehen, entsteht bei Hund und Halter das Gefühl, „nicht verstanden zu werden“. Das Vertrauen zueinander und ins eigene Können leidet.

Unsichere oder übererregte Hunde reagieren eher unvorhersehbar in Begegnungen, was zu unangenehmen Situationen mit anderen Hundehaltern oder in der Nachbarschaft führen kann.

Wenn Kommunikation weiter missverstanden wird und die Erwartungen von außen zu eigenen gemacht werden, greifen Halter:innen irgendwann zu stärkeren, oft härteren Maßnahmen, was das Gegenteil von dem erzeugt, was sie eigentlich wollen: Kooperation statt Unterordnung.

So wächst Frustration, weil Verständigung schwerfällt und Konflikte im Alltag nicht weniger werden, oft begleitet von Selbstzweifeln („Warum klappt es bei uns nicht?“).

Mit der Tellington TTouch® Methode lernst Du, wie Du Dich auf das besinnst, was Du wirklich möchtest, was toll ist an Deinem Tier, wie Du mit Deinem Hund so kommunizierst, dass Ihr Euch gegenseitig versteht und wie Du Deinen Hund so unterstützen kannst, das Ihr Beide entspannt durchs Leben kommen könnt ohne Euch zu verbiegen.

6. Du sorgst Dich bei jedem Gewitter, Knall oder Silvester um Deinen geräuschempfindlichen Hund

Horrorszenario: Du bist Deinem Hund unterwegs und plötzlich knallt es. Dein Hund klemmt seine Rute ein und flieht kopflos. Hauptsache weg.

Mit Glück hast Du ihn an der Leine, aber ansprechen ist nicht mehr möglich.

Ein Tellington-Körperband hat nicht nur meinem Hund geholfen, sich sicherer zu fühlen und ansprechbar zu bleiben in so einer Situation anstatt kopflos nach Hause zu laufen, sondern auch mehreren Hunden meiner Kunden. Meine Kunden waren sehr dankbar, dass sie so eine günstige, einfach anzuwendende Möglichkeit hatten, um entspannt bleiben zu können und nicht jedesmal, wenn es knallt, selbst erschrecken, weil sie Angst haben, dass ihr Hund „unter die Räder kommt“

Was ich zu Silvester empfehle, habe ich in diesem Beitrag beschrieben: 12  erprobte Tipps für Deinen Hund zu Silvester

7. Tierarztbesuche lösen Panik aus (oder sind und bleiben zumindest unangenehm)

Vielleicht versucht sich Dein Hund zu wehren, überhaupt in die Praxis zu gehen. Oder Du selbst bist so aufgeregt vor Sorge, dass Du nicht weißt, wie Du Deinen Hund unterstützen kannst.

Du stehst hilflos beim Tierarzt und leidest mit Deinem Tier, weil Du nicht weißt, dass Du immer etwas für Euch tun kannst, das Euch beide beruhigt und dafür maximal Deine Hände brauchst.

So wie Balu, der nach einer orthopädischen Operation regelmäßig zum Verbandswechsel musste, nicht aus dem Auto aussteigen wollte. Ganz hinten an die Lehne der Rückbank gedrückt, warnte sein Blick: „komm mir nicht zu nahe“. Zu zweit schafften sein Frauchen und ich es, ihn aus dem Auto zu heben und ihn die Praxis zu bringen. Im Wartebereich ttouchte ich Balu mit sanften Python-TTouches. Er begann langsam, sich zu entspannen.. Auf dem Behandlungstisch zitterte er wie Espenlaub. Ich machte Ohren-TTouch an ihm, während sein Frauchen seinen Kopf hielt und Herz-TTouches bei sich machte. Das Zittern hörte auf. Der Verband wurde gewechselt. Balu ging ruhig zum Auto zurück. Zum nächsten Verbandswechsel stieg er freiwillig aus dem Auto aus und ging zielstrebig in die Praxis.

Fazit: ohne TTouch verpasst Du die Chance auf tiefe Verbindung, Frieden und Lebensfreude

Ohne entspannende, verbindende Rituale wie TTouch® schleichen sich Anspannung und Gereiztheit in die gemeinsame Zeit. Momente von spielerischer Freude werden seltener und irgendwann findest Du Dich in immer mehr Kämpfen zwischen Deinem Hund & Dir wieder statt in wortlosem Verstehen.

Ohne TTouch fehlt oft die bewusste, feine Kommunikationsebene. Dein Hund und Du bleiben in einem eher funktionalen Miteinander, statt sich gegenseitig gesehen zu fühlen und echte Verbindung zu erleben.

Dein 1. Schritt zu einer tiefen, intuitiven Verbindung mit Deinem Hund

Wenn Du spürst, dass zwischen Dir und Deinem Hund noch mehr möglich ist – mehr Verständnis, mehr Vertrauen, mehr Miteinander – dann ist der Tellington TTouch® Online-Kongress Deine Gelegenheit, zu entdecken, wie das gelingt.
Hier erwarten Dich inspirierende Impulse, praktische Übungen und echte Aha-Momente, die Deinen Hund und Dich einander näherbringen.

👉 Melde Dich jetzt kostenlos an und erlebe, wie TTouch Euer Miteinander verändern kann.

Das möchte ich bewirken: Ein Lächeln in Deinem Gesicht & Hunde-Entspannung

Was möchte ich als Hunde-Entspannungs-Coach und Führungskraft bewirken?

Ein entspanntes Lächeln in Deinem Gesicht 🙂

& Hunde-Entspannung!

Wie oft sehe ich gestresste, gehetzte Gesichter, kaum Zeit, um einmal tief durchzuatmen.

Auch viele Hunde stehen ständig unter Strom. Da wird die Leine vorsorglich gestrafft, häufig unbewusst, und dann vergessen wieder zu lockern. Eine Spannung, die sich überträgt. Und einengt.

Oder Du erwartest, dass etwas geschieht oder dass Dein Hund sich so oder so verhält. Und dann erlebst Du etwas anderes. Oder eine selbst erfüllende Prophezeiung. Meistens eine Enttäuschung.

Ich finde dass schade, denn wenn Du Dich freust, fühlt sich das Leben so viel leichter an. Richtig? Das ist, was ich uns allen wünsche.

So wie mein Fellow schon ganz vielen Menschen ein Lächeln gezaubert hat. Sogar solchen, die eigentlich gar keine Hunde mögen oder Angst vor ihnen haben.

Dich sehen und anerkennen

Mein Gegenüber zu sehen, seine Bedürfnisse, Erwartungen, Ängste und Möglichkeiten wahrzunehmen, anzunehmen, was ich sehe, egal, ob es meiner Vorstellung eines guten Lebens entspricht.

Das versuche ich bei jeder Begegnung. Egal, ob mit Mensch oder Hund.

Vielleicht sorgst Du Dich gerade um etwas oder Jemanden. Vielleicht bist Du abgehetzt, weil Du so viel erledigen möchtest. Vielleicht bemühst Du Dich nach besten Kräften, Erwartungen von Anderen zu erfüllen.

Dabei passiert es leicht, dass Du oder Dein Hund nur noch flach atmest. Das sehe ich.

Wenn ich dann Deinen flachen Atem wahrnehme, spüre ich gleichzeitig eine Schwere und suche nach einer Möglichkeit, Dich zu entlasten und Dein Leben leichter zu machen.

Als erstes atme ich laaaange aus. Inzwischen unwillkürlich. Wahrscheinlich lade ich Dich auch dazu ein, das zu tun. (Eine ausführliche Anleitung dazu findest Du hier.)

Und zu erzählen, was Dich belastet. Das geht einfach besser, wenn Du dabei gut Luft bekommst.

Endlich wieder durchatmen und Ruhe fühlen

Das heißt nicht, dass wir das, was zu Deiner Enttäuschung, Deinem Ärger, Deiner Wut, Deiner Angst oder Sorge geführt hat, einfach wegatmen.

Wir schaffen die Basis, die Situation zu betrachten, neu zu bewerten oder Ideen zu erhalten, wie wir die belastende Situation angenehmer gestalten können.

Und wenn Du das nicht möchtest, dann erkenne ich das an.

Gemäß der Grundannahmen der Transaktionsanalyse, hier kurz und anschaulich erklärt.

Dialog auf Augenhöhe = Du bist gut so, wie Du bist

Puh, was für ein Anspruch!

Wir sind so geprägt von einer „wir suchen und bewerten den / die Fehler“-Kultur, dass es ein gutes Stück Übung braucht, unser Gegenüber anzunehmen wie es ist.

Das übe ich jetzt seit einigen Jahren und ich merke, dass ich besser werde! 🙂

Dafür mache ich mir gern bewusst, das Jede(r) eigene Antreiber hat, so oder anders zu (re)agieren. Und ich versuche, erst einmal wahrzunehmen, was ist. Ohne es in eine Schublade zu stecken. Ohne es zu bewerten.

Wie kann ich mir anmaßen, zu wissen, was Dich oder Dein Tier antreibt, ohne zu fragen?

„Wenn Projektion stattfindet, wird der Dialog unterbrochen“

Dr. Mirriam Prieß

Es macht doch gar keinen Sinn, meine Gedanken und Gefühle auf Dich zu übertragen, zu spekulieren, wie Du und Dein Tier reagieren werdet, wenn ich wissen möchte, wie ich Euch bestmöglich auf Eurem Weg zu einem entspannten Leben begleiten kann.

Wie oft höre ich Sätze wie „das macht der oder die bestimmt nicht“ oder „der oder die wird so oder so reagieren“. Meine Antwort lautet in der Regel: „lass uns fragen„. Spekulieren, Reaktionen vorweg nehmen, in eine Schublade stecken entmündigt mein Gegenüber und nimmt die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.

Das ist mir besonders dann wichtig, wenn ein Hund sich anders verhält als gedacht oder erwünscht. Es gelingt mir gut mit

Tellington TTouch®

„Hunde haben Gründe für ihr Verhalten – wir haben Meinungen dazu“

Linda Tellington-Jones

Den Satz kann ich übrigens auf alle Lebewesen anwenden. Da ich aber hier meine Mission, möglichst vielen Hunden zu einem entspannten Leben zu verhelfen, in die Welt trage, fokussiere ich mich auf die Hunde. Ganz automatisch spreche ich damit in der gleichen Weise die Besitzer an.

Schon oft in meinem Leben habe ich erlebt, dass ich Jemanden kennengelernt habe und dachte: „oh, die Person passt nicht zu mir“. Wenig später stellt sich dann heraus, dass wir uns super verstehen. So habe ich es mir zur Regel gemacht, offen zu bleiben und Niemanden abzustempeln. Ganz besonders nicht die Hunde. Dazu habe ich mehrere Artikel geschrieben, z. B. diesen hier: „Mein Hund ist halt so“

Wie kann Tellington TTouch helfen, im Dialog auf Augenhöhe zu bleiben? Die Tellington-TTouch-Methode ist soviel mehr als besondere Berührungen oder Führübungen.

Ihre Elemente verbinden sich zu einer Philosophie. Sie machen es leicht, im Dialog zu bleiben, ohne Vorurteile. Zu beobachten ohne sofort zu bewerten.

Eine Philosophie, in der wir die eigene Persönlichkeit jedes Tieres und jedes Menschen, sowie ihre individuelle Art und Weise, zu lernen und sich zu entwickeln, respektieren und wertschätzen. In der wir uns einsetzen für für Harmonie, Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Menschen untereinander.

Über den Tellerrand blicken

„Wem nur eine Lösung einfällt, der hat das Problem noch nicht erkannt“

Marshall B. Rosenberg

Wir leben unser Leben. Wir kennen unsere Umgebung, unsere Abläufe, Reaktionen.

Mit Glück kommen wir rum und lernen neue Orte, neue Umgebungen, neue Menschen, neue Bewegungen, neue Sichtweisen, kurz neue Möglichkeiten kennen.

Wenn wir nur zuhause bleiben und uns einigeln bleiben wir in unseren Mustern. Auch unsere Hunde.

Ich wünsche mir, dass Du Dich traust und fragst:

Welche Möglichkeiten gibt es noch?“

Immer wieder.

👉 Und wenn Dir selbst die Ideen fehlen, das ganze Potential Deines Hundes zu entdecken, lass uns reden. Ich bin spezialisiert darauf, herauszufinden, was zu Deiner eigenen und Deiner Hundepersönlichkeit passt.

Neugier und Offenheit

Neues lernen ist nicht immer leicht. Zuerst sind wir vielleicht unsicher: was erwartet uns? wie soll das schaffen, was da von mir verlangt wird?

Mit einem guten Lehrer / Trainer können wir das Neue in kleinen, gut zu bewältigenden Schritten lernen, mit Wiederholungen, so dass wir immer sicherer werden.

Dazu gehört, dass wir es wenigstens ausprobieren. Wenn wir vorher schon sagen: „das schaffe ich nicht“ oder „mein Hund kann / macht das nicht“, blockieren wir und verwehren die Chance auf positive Veränderung.

Wenn Du mit mir Neues lernst, z. B. wie Du Deinem Hund und Dir helfen kannst, in aufregenden Situationen zu entspannen, sorge ich dafür, die Lernumgebung für Dich und Deinen Hund möglichst sicher zu gestalten.

Ich werde alles tun, was ich kann, um sicherzustellen, dass Eure Grundbedürfnisse erfüllt sind und Ihr entspannt lernen könnt.

Optimistisch bleiben

Wir haben (aus)geatmet, geschaut, wo Entspannung gut tun würde und nun probieren wir es aus. 😀

Dir fällt es noch schwer, daran zu glauben, dass es für Dich und Deinen Hund entspannt sein darf? Dass es möglich ist, ohne Stress und Hektik, ohne Aufregung ohne Luft anhalten, zusammen in dieser Welt zu leben?

Lass mich Dir Bilder „malen“ von dem, was ich an Möglichkeiten für Euch sehe und erlebe Schritt für Schritt, wie es sich anfühlt.

Dieses besondere Gefühl von Ruhe, dass sich in meinen Coachings einstellt.

Freude und Dankbarkeit

Wenn wir schon bei „Neues lernen“ sind, dann darf auf keinen Fall die Freude fehlen!

Deine Freude, wenn sich Eure Beziehung vertieft und die ein oder andere Übung, die Du ausprobierst, ein neues Gefühl von „oh, es geht auch so“ und „oh, es geht auch so“ auslöst, das Lächeln, dass sich auf Deinem Gesicht ausbreitet und Dein gelassener Hund sind meine Freude.

Dankbar bin ich dafür, dass ich viele Möglichkeiten kenne, die helfen zu entspannen und für meine wertschätzenden KundInnen, die meine Vorschläge annehmen, ausprobieren und umsetzen. Und dabei kritisch und ehrlich bleiben, die fragen und die ggf. sagen, wenn sie sich nicht wohlfühlen. Um dann weitere Möglichkeiten zu auszuprobieren.

Zusammenfassung: Weniger Spannung im Leben mit Hunden, mehr Potentialentfaltung und persönliches Glück

Ich wünsche mir, dass Hunde und ihre Besitzer in ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten gesehen werden und dass nicht geguckt wird, was sollte der Hund können, wie sollte er sich benehmen, sondern, wie soll er sich verhalten, was sollte er beherrschen, um mit seinem Menschen in ihrer Umgebung glücklich zu sein.

Anstelle

happy wife = happy life

glückliche Ehefrau = glückliches Leben

gerne

happy dog = happy owner

glücklicher Hund = glücklicher Besitzer

Und zusammen das beste Team, das sich gegenseitig versteht.

Was ich dafür brauche?

Zeit zum Reflektieren. So ganz versunken mit mir sein.

Ruhe.

Lektüre, am liebsten mit der Katze auf dem Schoß.

Meine Familie. Und Freunde.

Anlass

Dieser Beitrag ist entstanden im Rahmen der Blog-Challenge #BlogYourPurpose von Judith „Sympatexter“ Peters. Für die Idee, den Anstoß und die Begleitung an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, liebe Judith!

Mythos entlarvt: Es ist NICHT Dein Fehler!

Ja, ich weiß, es ist mein Fehler. Ich müsste selber entspannt sein

Warum Dir dieser Satz, den ich schon oft von HundebesitzerInnen gehört habe, das Leben schwer macht, erfährst Du in diesem Artikel.

INHALT

Den Fehler finden

AHA 💡

Mein Wunsch an Dich

Entspannung üben

Fazit

Den Fehler finden

Du kennst das wahrscheinlich: Du bist unterwegs mit Deinem 🐕 Hund. Der ist aufgeregt, läuft vielleicht hierhin und dahin, zieht vielleicht an der Leine, oder benimmt sich heute einfach irgendwie daneben.

Vielleicht bist Du selbst gerade von der Arbeit gekommen und hast Dich eigentlich auf einen entspannten Spaziergang gefreut.

Vielleicht hast noch Dieses und Jenes zu bedenken und zu erledigen.

Was Du wahrscheinlich nicht wahrnimmst, ist, wie Dein Körper gerade reagiert.

Einerseits atmest Du wahrscheinlich ganz flach. Gleichzeitig wird in Deinem Körper das Hormon Adrenalin ausgeschüttet. Vielleicht weißt Du, dass es auch das „Kampf- oder Flucht“-Hormon genannt wird.

Dein Körper bereitet sich auf eine Anstrengung vor, kurbelt den Kreislauf an, um Deine Muskeln gut zu durchbluten. Gleichzeitig wird die Magen- Darmtätigkeit reduziert.

Es könnte sein, dass Du genervt reagierst, weil Dein Hund so komisch ist.

AHA 💡

Und dann hast Du Deinen Aha-Moment💡 und merkst „ich bin gestresst.“ Uff.

Wahrscheinlich hast Du schon irgendwann gehört oder gelesen, dass Du als Hundeführer entspannt und gelassen sein musst, damit Dein Hund das auch sein kann.

Wenn Du jetzt als Fehler betrachtest, wie Du Dich im Moment fühlst, setzt Du Dich selbst unter Druck und erhöhst Dein Stresslevel.

Doch was nun?

Zunächst einmal: herzlichen Glückwunsch! Du hast wahrgenommen, wie es Dir geht. Das ist toll!

Mythos?

Heißt das jetzt, dass mein Hund nicht komisch ist, weil ich gestresst bin?

Doch, möglicherweise. Dein Hund „scannt“ Dich die ganze Zeit. Er nimmt auch feine Veränderungen wahr. Und sicher merkt er, dass es Dir augenblicklich nicht gut geht.

Vielleicht spiegelt er Dich mit seinem Verhalten.

Vielleicht verunsichert ihn Deine Anspannung.

Vielleicht vermisst er im Moment eine ruhige, klare, gelassene Führung.

Es ist schon sinnvoll, selbst entspannt zu sein, wenn Du Zeit mit Deinem Tier verbringst. Aber kein Fehler, wenn es auch mal anders ist. Sondern das ganz normale Leben.

Mein Wunsch an Dich:

Sei milde mit Dir selbst. Stell Dir vor, Du wärst ein kleines Kind, das eine Aufgabe nicht auf Anhieb richtig macht. Würdest Du es schimpfen? Oder würdest Du sagen: „ist nicht schlimm, versuch es nochmal“?

Gelassen bleiben – auch in stressigen Situationen – bedarf Übung.

Kannst Du etwas dafür, dass Dein (Arbeits-)Tag Dich fordert? Vermutlich nicht. Es ist ein ganz normaler Bestandteil unseres Lebens, dass wir pendeln zwischen Anspannung und Entspannung. Und das ist gut so.

Auch für unsere Hunde.

Wichtig ist, dass nach der Anspannung ausreichend Ruhepause ist zum entspannen, verarbeiten und regenerieren.

Was toll wäre, wenn wir einfach umschalten könnten von An- zu Entspannung.

Und tatsächlich können wir das üben. Wenn wir uns bewusst werden, dass wir angespannt oder gestresst sind, können wir z. B. mit bewusstem Atmen die Anspannung reduzieren und den Stresspegel runter fahren.

Entspannung üben

Die schnellste und einfachste Möglichkeit, die ich kenne, um zu entspannen, ist das bewusste Ausatmen. Das darf gern aus dem offenen Mund kommen und wirklich lange sein. Alle verbrauchte Luft raus aus den Lungen. Dabei die Schultern fallen lassen und weich werden im Körper.

Dann ganz normal ruhig weiter atmen. Bei Bedarf wiederholen.

Du kannst auch versuchen, auf 4 einzuatmen (beim einatmen zählen „1, 2, 3, 4“), eine kurze Atempause einzulegen und auf 8 auszuatmen (beim ausatmen zählen „1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8“).

Eine weitere wunderschöne Möglichkeit schnell zu entspannen ist die Anwendung des Herz-TTouch®. Linda Tellington-Jones zeigt ihn in diesem Video.

Auch TTouches, Körperbänder oder Führübungen aus der Tellington TTouch® Methode können helfen, schnell zu entspannen. Du kannst sie an Dir selber anwenden oder mit Deinem Hund zusammen entspannen, während Du ihn ttoucht.

Eine weitere Möglichkeit, Gelassenheit zu trainieren, ist Dankbarkeit zu üben und Dich immer wieder auf das, was (gerade) gut und schön ist, zu besinnen. Vielleicht füllst Du jeden Tag / Abend Dein persönliches Dankbarkeitstagebuch?

Es gibt noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, Entspannung zu üben. Einige stelle ich in diesem Silvester-Artikel vor.

Fazit

Betrachte es BITTE nie wieder als Deinen Fehler, wenn Du angespannt bist. Es gehört zum ganz normalen Leben dazu. Sei milde mit Dir selbst.

Du gibst jeden Tag Dein Bestes, Deinem Hund ein glückliches Leben an Deiner Seite zu bieten.

Wenn Ihr Beide gelernt habt, wie Ihr entspannen könnt, meistert Ihr Euren Alltag im Großen und Ganzen gelassen.

Wünscht Du Dir Unterstützung dabei, das zu lernen?

Ich bin hier für Dich.

Was tun, wenn der Hund an der Leine zieht und Fehler #1 den die Meisten machen

Was die Meisten tun - ohne Erfolg

  • "Anhalten, wenn der Hund zieht und erst weiter gehen, wenn er aufgehört hat zu ziehen"
  • "Umdrehen und in eine andere Richtung weiter gehen, jedes Mal, wenn dein Hund zieht"
  • "An der Leine ruckeln und so den Hund aus dem Ziehen herausbringen"
  • "..."

Diese Liste lässt sich noch lange weiter führen.

Immer wieder lese ich von Menschen, die diese Anleitungen befolgt haben und dennoch zieht ihr Hund immer weiter. Oft jahrelang.

Bei diesen Tipps wird eine wichtige Sache außer Acht gelassen:

die  Physik!

1000 Trainingstipps befolgt und Dein Hund zieht immer (noch) an der Leine?

Wurde Dir gesagt, es geht um Erziehung, ums Durchsetzen als Mensch?

Wurde vielleicht auch die (längst überholte) Theorie der Rangordnung angebracht?

Sollst DU Rudelführer sein?

diese Annahmen helfen NICHT!

Na klar, Regeln aufstellen für Hund UND Mensch ist wichtig!

Noch wichtiger, das konsequente daran Halten, besonders als Mensch 😉

Auch ist es unabdingbar, sich und Andere nicht zu gefährden oder beeinträchtigen.

Regeln und Impulskontrolle müssen Alle LERNEN.

Warum zieht Dein Hund?

  1. Hunde laufen naturgemäß schneller als Menschen.
  2. Dein Hund möchte irgendwo (unbedingt) hin, hat ein bestimmtes Ziel.
  3. Dein Hund möchte den Abstand zu Irgendetwas vergrößern.

Vielleicht hat Dein Hund einfach noch nicht gelernt, seine Bewegungen an Dein Tempo anzupassen.

Am Horizont taucht ein Hundekumpel auf, den Dein Hund begrüßen möchte (oder einer seiner Lieblingsmenschen).

Ein interessanter Geruch zieht ihn magisch an.

Vielleicht reizt es ihn, einem bewegten Objekt hinterher zu laufen.

Möglicherweise löst auch etwas bei ihm Unbehagen aus, das er auf Abstand halten möchte, z. B. ein anderer Hund, Jogger, Radfahrer, Trecker o. ä..

Gehen an lockerer Leine: Erste fundamentale Voraussetzung

ist Physik.

In der Physik wird u. a. das Gleichgewicht der Kräfte beschrieben.

Um an lockerer Leine zu gehen, muss Dein Hund im (Kräfte-) Gleichgewicht sein.

Wenn Dein Hund zieht, verlagert sich sein Schwerpunkt. Er verliert sein Gleichgewicht.

Zum Ausgleich ziehst Du entgegengesetzt an der Leine. So stellst du das Kräfte-Gleichgewicht wieder her.

Allerdings nur in dieser Konstellation.

Zug erzeugt Gegenzug.

Würdest Du jetzt die Leine loslassen, würdet Ihr beide straucheln, vielleicht sogar hinfallen.

Blöderweise bringt Dein Hund wahrscheinlich mehr Kraft auf, als Du dagegen halten kannst.

Dann seid Ihr nicht im Gleichgewicht, auch wenn Du gegen seinen Zug an der Leine ziehst.

Gleichgewicht? - Die Sache mit dem Schwerpunkt

Bei einem Hund im Gleichgewicht liegt der Schwerpunkt des Körpers kurz hinter den Vorderbeinen.

Von diesem Punkt aus ist der Körper in alle Richtungen gleich schwer.

Bei einem Hund, der zieht, verlagert sich der Schwerpunkt nach vorn, beim Menschen, der dagegen zieht, nach hinten.

 

Warum funktionieren die o. g. Tipps NICHT?

Lernen funktioniert immer über Verstärkung.

Wenn Du anhältst, die Richtung wechselst oder an der Leine zuppelst, erreichst Du wahrscheinlich, dass Dein Hund kurzzeitig schafft, sich zu stabilisieren und seinen Schwerpunkt in die Gleichgewichtsposition zu bringen.

Sobald Ihr wieder los geht, verlagert Dein Hund seinen Schwerpunkt wieder und zieht.

Er hat nicht gelernt, seinen Körper beim Gehen in Balance zu bringen und entspannt an der Leine zu bleiben.

Hier kommt die Tellington TTouch® Methode ins Spiel

In der Tellington TTouch® Methode liegt der Schwerpunkt auf einer Verbesserung der körperlichen, mentalen und emotionalen Balance.

In sicherem Rahmen, achtsam, mit Respekt eröffnen wir mit der Methode Hund & Mensch (und anderen Lebewesen) neue Möglichkeiten.

Positive Erfahrungen bauen (Selbst-)vertrauen auf und Erfolgserlebnisse, sowie (körperliches) Gleichgewicht stärken das Selbstbewusstsein.

Ein Lebewesen, dass sich selbst bewusst ist und vertrauen kann, kann es schaffen, instinktive Reaktionen zu überwinden und gelassen zu bleiben.

Wie hilft Dir dieses Wissen vom Kräftegleichgewicht gegen das Ziehen an der Leine?

Der erste Schritt ist, Dich selbst in Balance zu bringen und in Balance bleiben.

Sobald du verstanden hast, wie Du das hinbekommst, kannst Du dafür sorgen, dass Dein Hund in körperliche Balance kommt und bleibt.

Und zwar so, dass Du dabei entspannt weiter gehen kannst.

Wie Du Deine Balance herstellst

und behältst

Mit Werkzeugen bzw. Übungen aus der Tellington TTouch® Methode wie diesen hier:

Leichtes Schütteln lockert die Gelenke.

Sobald auch nur ein einziger Finger angespannt wird, versteift der ganze Körper und gerät ins Stocken, einschließlich der Atmung.

Wie ein abgeknickter Gartenschlauch, durch den kein Wasser mehr hindurch fließt.

Finde Deine Mitte und richte Dich locker aus, wie ein guter Tänzer.

Das Bild vor Augen, wie wir uns selbst ausbalancieren, wenn wir mit unseren Füßen im Matsch stehen, kann helfen, dass wir uns selbst ins Gleichgewicht bringen indem wir unsere Füße beweglich halten.

Haben wir einen Hund, der an der Leine zieht, und bleiben starr stehen mit unbeweglichen Füßen, erzeugen wir Gegenzug und werden instabil.

Wenn wir stattdessen zum Anhalten noch ein paar Schritte weiter gehen, ein klein wenig in der Leine nachgeben (Schmelzen) hat der Hund die Möglichkeit, sich selbst zu stabilisieren und wir können die Führung übernehmen.

Wollen wir das mal zusammen üben? (live oder online) Für eine tiefere Verbindung zu Deinem Hund und gegenseitiges Vertrauen

Ein Raum für dich, deinen Hund und die Frage: Wo wollt ihr hin? Ich höre zu, stelle Fragen und teile erste Impulse – achtsam, individuell und ohne Druck.

Wie Du Deinen Hund in Balance bringen kannst

und behältst

Anstelle in den Gegenzug zu gehen, wenn der Hund anfängt zu ziehen, kannst Du dem Zug des Hundes begegnen und langsam nachgeben, quasi "wegschmelzen".

So wirkst Du dem Vorwärtslehnen des Hundes entgegen ohne ihn dabei ruckartig zur Seite oder nach hinten zu ziehen.

Was Du dafür brauchst ist eine stabile eigene Körperhaltung.

Wie Du Dich selbst in Balance bringen kannst, hast Du eben gelesen.

Du kannst in dieser Balance bleiben, indem Du locker in Deinen Gelenken bleibst und Deine Arme leicht anwinkelst.

Drehe Deine Handfläche nach oben und halte die Leine locker in der Hand, oder am Anfang in beiden Händen.

Wenn Du die Ellenbogen in der Nähe des Körpers behältst, wird der erforderliche Kraftaufwand, Deinen Hund zu halten, gering.

Klingt kompliziert? Da hilft nur

- üben - üben - üben -

Eine Vorübung

Warum ist es so schwierig, auf den Gegenzug zu verzichten und den Hund einfach zu halten?

(Noch mehr aus der Tellington TTouch® Methode)

Wir sind so gewöhnt, unerwünschtes Verhalten zu korrigieren, anstatt vorher zu überlegen, was oder wie wir unseren Hund in einer Situation haben möchten.

Intuitiv lehnen wir uns also zurück, sobald die Leine sich strafft.

Diese Intuition zu überwinden benötigt die Erfahrung, dass es sich auch anders anfühlen kann. z. B. den Hund ohne Anstrengung halten zu können.

Vielleicht hilft es Dir anfangs, stehen zu bleiben, sobald Dein Hund anfängt zu ziehen, und Dich zu sortieren.

Bringe Dich in Balance, halte Deine Hund und "schmelze" den Zug langsam weg.

Um noch sicherer zu werden in dem Gefühl des "Begegnen und Schmelzens", kannst Du folgende Übung ohne Hund ausprobieren:

Hake Deine Finger ineinander, ungefähr auf Höhe deines Brustbeins.

Der Daumen der einen Hand zeigt dabei nach unten, der Daumen der anderen Hand nach oben.

Beobachte mal, was passiert, wenn Du jetzt mit einem Arm ziehst.

Wahrscheinlich hält Dein anderer Arm dagegen und zieht zurück, oder?

Wenn Du jetzt den Zug nachlässt in einem Arm, wird sich auch der andere Arm entspannen.

Möchtest Du noch mehr Übungen, wie diese?

Möchtest Du Deinen Alltag mit Deinem Hund leichter und entspannter gestalten?

Das "Rad"

Oder probiere, Deinen Hund in seine körperliche Balance zu bringen, indem Du zunächst, wie vorher beschrieben, Deinen Hund hältst und den Zug "wegschmilzt".

Drehe Deine Handfläche nach oben und halte die Leine locker darin.

Nun hältst Du Deinen Hund und kannst dich selbst stabilisieren.

Bringe Deinen Ellenbogen an deine Körperseite - nicht starr und fest, sondern beweglich wie die Führhand beim Tanzen.

Lockere Deine Gelenke, gebe leicht nach in Fuß-, Knie- und Hüftgelenken.

Mit der nach oben gedrehten Handfläche kannst Du nun Deinen Hund ohne großen Kraftaufwand halten, dank Deiner eigenen Stabilität.

Wenn nun Dein Hund seinen Körperschwerpunkt immer noch vorn und tief hat, bewege Deine Hand mit der Leine in einer Bewegung wie ein Rad zunächst noch dichter an Deinen Körper und dann im Bogen nach oben und wieder nach vorn.

Die ganze Bewegung ist sehr klein, das Rad etwa so groß wie Deine Hand.

Damit bringst Du Deinen Hund sanft und ohne Ruck zurück von vorn und tief nach hinten, soweit in seine Normalposition, dass er in Balance kommt.

Wenn Du das geübt hast, kannst Du das "Rad" machen, während Du in deinem Tempo weiter gehst.

Es kann sein, dass Du das "Rad" einige Male wiederholst, bis Dein Hund soweit im Gleichgewicht ist, dass er es schafft, sich an lockerer Leine Deiner Geschwindigkeit anzupassen.

Zuviel Theorie?

Möchtest Du die Übungen mit 1:1- Anleitung praktisch üben?

Ich nehme mir 30 Minuten für dich – ohne Erwartungen. Damit du spürst, ob unser Weg der richtige ist.

Dein Hund zieht immer noch an der Leine?

Nun, da ist ja auch noch die Sache mit der