Raus aus dem Autopiloten – mein 9-Elemente-Spaziergang mit Hund 🐕

Heute Morgen habe ich bewusst den Autopiloten ausgeschaltet und einen 9-Elemente-Spaziergang mit meinem Hund Muck gemacht.

Ich fand es sehr spannend zu erleben, wie sich dadurch nicht nur die Qualität unseres Spaziergangs verändert hat, sondern auch mein eigener Start in den Tag. Diese Erfahrung möchte ich gern mit Dir teilen.



Vom Funktionieren zur Präsenz

Kennst Du Spaziergänge, bei denen Dein Körper zwar unterwegs ist, Deine Gedanken aber überall nur nicht beim Gehen?

So ging es mir heute Morgen zunächst auch. Dann entschied ich mich bewusst, innezuhalten und meine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was gerade da ist.


Mein Morgen mit Muck: bewusst statt beiläufig

Muck ist ein Hund, der schnell sein kann und wir sind oft flott unterwegs. Gleichzeitig ist er ein genauer Beobachter:
Er nimmt sich Zeit, um Enten auf dem Teich zu betrachten oder Vögel, die um ihn herum im Untergrund picken.

Ich liebe diese Momente sehr, wenn er anhält und seine Umgebung genau analysiert. Sie laden mich ein, meinen Blick schweifen zu lassen und die Schönheit der Umgebung wahrzunehmen.


So habe ich den 9-Elemente-Spaziergang genutzt

Zuerst habe ich beim Gehen meine Atmung beobachtet:

  • Fließt der Atem gleichmäßig?
  • Wo halte ich die Luft an?
  • Wo wird der Atem schneller?

Dann richtete ich meine Aufmerksamkeit auf meine Körperhaltung:

  • Wie ist meine Haltung beim Gehen?
  • Begünstigt sie geschmeidige Bewegungen?
  • Unterstützt sie einen gleichmäßig fließenden Atem?

Ich variierte bewusst die Geschwindigkeit und legte immer wieder Pausen ein.
Dabei nahm ich sowohl mich selbst als auch Muck wahr. Einfach nur beobachtend.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war meine Intention.
Ich fragte mich: Mit welcher Absicht gehe ich heute spazieren?

Meine klare innere Ausrichtung war:

In Ruhe in den Tag starten, die wunderschöne Aussicht genießen und die klare, frische Luft bewusst wahrnehmen.


Was sich verändert hat während des Spaziergangs

Zu Beginn lief Muck voraus, wechselte die Straßenseiten, schnupperte hier und dort und war stark mit der Umgebung beschäftigt.

In dem Moment, in dem ich mich bewusst entschied, präsenter zu sein, meinen Körper wahrzunehmen, langsamer zu werden und die Umgebung wirklich zu sehen, wurde Muck zusehends ruhiger.

Er orientierte sich mehr an mir und passte seine Geschwindigkeit an.
Ich habe nichts an ihm oder mit ihm „gemacht“.
Er hat darauf reagiert, dass ich ganz da war, im Hier und Jetzt.


Die neun Elemente der Tellington TTouch® Methode kurz vorgestellt

In der Tellington TTouch® Methode gibt es neun Elemente, die unsere Wahrnehmung, unser Körpergefühl und die Verbindung zwischen Mensch und Hund unterstützen.

Dazu gehören:

  • Atmung
  • Körperhaltung
  • Tempo
  • Pausen
  • Intention
  • der 1-1/4-Kreis
  • die Druckstärke
  • das Feedback
  • und die Verbindung

Sie laden dazu ein, langsamer zu werden, genauer hinzuspüren und sich selbst ebenso bewusst wahrzunehmen wie den Hund.


Eine kleine Pause: TTouches im Spaziergang

Ich legte eine kurze Pause ein und machte einige Muschel-TTouches an Muck.

Er war ganz ruhig dabei.
Sein Blick wanderte aufmerksam nach innen, und er spürte sehr genau hin, wie meine Hand die TTouches an seinem Körper ausführte.

Diese kurzen Berührungsmomente vertieften unsere Verbindung noch einmal auf eine ganz stille, feine Weise.


Einladung an Dich: Dein eigener 9-Elemente-Spaziergang

Vielleicht hast Du Lust, bei einem Deiner nächsten Spaziergänge auch einmal bewusst den Autopiloten auszuschalten.

Du musst nicht alle Elemente gleichzeitig berücksichtigen.
Manchmal reicht schon eines:

  • Dein Atem
  • Dein Tempo
  • Deine innere Haltung

Beobachte, was sich in Dir verändert und was Dein Hund Dir spiegelt.


Spaziergänge als gemeinsame Beziehungszeit

Spaziergänge dürfen mehr sein als Bewegung und Erledigung.
Sie können zu gemeinsamen Momenten von Regulation, Wahrnehmung und Verbindung werden – für Dich und Deinen Hund.

Ich bin neugierig:
Wie verändert sich Dein Spaziergang, wenn Du ihm Deine volle Präsenz schenkst?


Mein Angebot für Dich: ich begleite Dich persönlich zu mehr Achtsamkeit und Frieden mit deinem Hund

Wenn Du Dir wünschst, Spaziergänge und den Alltag mit Deinem Hund ruhiger, bewusster und verbindender zu gestalten, begleite ich Dich gern dabei.

In meiner Arbeit verbinde ich die Tellington TTouch® Methode mit achtsamer Wahrnehmung und alltagstauglichen Impulsen – für mehr Regulation, Vertrauen und ein möglichst wesensgerechtes Miteinander von Mensch und Hund.

Manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem neuen Training, sondern mit einem anderen Hinschauen.

Warum ich Kirchen ⛪️ mag und was das mit (Hunde-)Entspannung zu tun hat.

8 Parallelen zur Hunde-Entspannung: warum ich Kirchen ⛪️ mag und was das mit 🐕 Hunde-Entspannung zu tun hat, erfährst Du in diesem Artikel.

Ruhe

Kannst Du die Ruhe fühlen, die in einer Kirche herrscht?

Mir tut diese Ruhe gut. Ich bin vollständig bei mir und ganz im Augenblick.

Bereits als Kind habe ich es geschätzt, wie angenehm es für mich ist, in einer Kirche still zu sein und still zu werden. So ist das für mich eine Selbstverständlichkeit, in einer Kirche zur Ruhe zu kommen und die Stille zu genießen.

Ruhe fühle ich in meinen Kursen zur Hunde-Entspannung mit Tellington TTouch® regelmäßig. Eine Ruhe, die von innen kommt. Spätestens am Ende einer Stunde strahlen die teilnehmenden Hunde und ihre Menschen eine Ruhe aus, die ich fühlen kann.

Diese Ruhe können wir auch hervorragend erleben, wenn wir mit unserem Hund z. B. draußen in der Natur sind und uns auf den Augenblick, auf die Umgebung, auf das was jetzt gerade ist, konzentrieren.

Und wenn wir wollen, können wir uns dort auch mit Gott verbinden.

Konditionierte Entspannung

Dieses Gefühl der Ruhe und des inneren Friedens verbinde ich mit dem Kirchenbau. Egal in welcher Kirche ich bin. Schon zu wissen, wie eine Kirche prinzipiell aufgebaut ist, hilft mir, mich schnell darin zurecht zu finden und „zuhause“ zu fühlen.

Das Wissen, wie eine Kirche strukturiert ist, auch wenn sie im Detail überall anders aussieht, also eine vertraute Umgebung, gepaart mit dem dem Ruhegefühl fällt unter den Begriff „konditionierte Entspannung“.

Das bedeutet, einem Reiz ein zweiten hinzufügen. Für mich im Falle von Kirchen: dem Kirchenbau Ruhe und Entspannung hinzufügen. Je öfter ich beides zusammen erlebe, desto schneller kann ich allein beim Anblick einer Kirche Ruhe und Entspannung fühlen.

Für die Hunde-Entspannung können wir das nutzen und einen Gegenstand, z. B. ein Kuscheltier, eine Decke, einen Duft mit Augenblicken zu verknüpfen, in denen Dein Hund entspannt ist. Später helfen diese Zugaben Deinem Hund, schnell zu entspannen.

Rituale geben Sicherheit

In Kirchen werden Gottesdienste gefeiert, die einen bestimmten Ablauf haben.

Zu wissen, was mich erwartet, wenn ich zu so einem Gottesdienst komme, hilft mir dabei, mich sicher und geborgen zu fühlen.

Wenn Dein Hund sich auf Dich verlassen kann, weil Du vorhersehbar bist, weil bestimmte Abläufe gleich sind. Wenn Du klar in Deiner Kommunikation bist, hilft ihm das, Dir zu vertrauen und sich mit und bei Dir sicher zu fühlen.

Glaube und Vertrauen (Vorstellungskraft)

Ich habe viele erfolgreiche, aus sich heraus glückliche Menschen erlebt und immer wieder ein verbindendes Element gefunden:

sie glauben.

Sie glauben an einen Gott oder wie auch immer sie es nennen. Sie vertrauen einem guten Gott (Engel, Universum, …), der für uns da ist und uns trägt.

Sie vertrauen darauf, dass sie Unterstützung haben.

Glauben und Vertrauen haben wir auch, wenn wir unsere Vorstellungskraft nutzen, in der Tellington TTouch Methode dafür, uns darauf zu konzentrieren, was wir wie haben möchten. Einer Situation, die uns unangenehm ist, z. B. dass der Hund Besucher anspringt, begegnen wir nicht damit, dass dieser „Fehler“ Weg soll, sondern darauf, was wir stattdessen wollen. Beispielsweise, dass der Hund auf allen vier Pfoten bleibt bei der Begrüßung.

Hier und Jetzt

In der Stille einer Kirche kann ich mich sammeln und ganz im Hier und Jetzt ankommen.

Gedanken fließen, wie in einer Meditation, und ich kann sie ziehen lassen. Ich komme raus aus dem Modus, daran zu denken, was ich noch alles tun muss oder was gewesen ist.

Hunde sind Meister darin, im Hier und Jetzt zu sein. Sie konzentrieren sich auf das, was ist.

Manchmal bleiben wir mit unseren Gedanken und Gefühlen in vergangenen Erlebnissen hängen und die Vorgeschichte unserer Hunde belastet uns. Hier kann es eine gute Idee sein, sich auf das zu konzentrieren, was ist und was sein soll.

Hier Klarheit rein zu bringen in Deine Erwartung und zu betrachten, wie oder ob Dein Hund diese Erwartungen erfüllen kann, Eure persönlichen Möglichkeiten auszuloten und Potential zu erkennen, das ist mein Angebot an Dich.

Singen macht glücklich

Es ist nicht immer still in einer Kirche, sondern es wird auch gesungen.

🦆 Ich habe meinem Hund zur Beruhigung irgendwann mal „Alle meine Entchen“ vorgesungen. Warum?

Nun, es macht den Atem freier und tiefer, mein liebstes Sofort-Entspannungs-„Instrument“ ist die bewusste und tiefe Atmung. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen.

Außerdem werden Endorphine, Serotonin, Dopamin und Adrenalin freigesetzt und verbessern damit unseren Gefühlszustand. Zeitgleich werden Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin abgebaut. Schon nach dreißig Minuten Singen produziert unser Gehirn Oxytocin, das sogenannte Kuschelhormon oder Bindungshormon.

https://www.br.de/radio/bayern1/singen-102.html

Gemeinschaft

Gemeinsam den Ritualen eines Gottesdienstes zu folgen, gemeinsam zu singen und zu beten, das verbindet.

Ebenso tun das gemeinsame Aktivitäten mit Deinem Hund, die Euch beiden Freude machen. Toll wenn Du Deinem Hund auch Deine Freude zeigst.

Liebe, Dankbarkeit und Vergebung sind Schlüssel zum Glück

Liebe ist ein großes Wort und so (ge-)wichtig.

Wo Liebe ist, verschwinden Angst, Hass und Gewalt.

Liebe bedeutet nicht, jemanden so zu mögen, wie er ist und alles zu befürworten, das derjenige sagt oder tut. Liebe bedeutet, offen zu sein für den anderen, ihn als individuelle Persönlichkeit anzuerkennen.

Schaffst Du es jeden Tag kleine Momente zu finden, für die Du dankbar bist? Das warme Bett, in dem Du morgens aufwachst, das Frühstück, Mittagessen usw., die Aufmerksamkeit, die Dein Hund Dir schenkt, die Sonne, die Deine Haut wärmt oder der Regen, der Nahrung wachsen lässt, und vieles mehr. Je aufmerksamer ich bin, desto mehr schöne Momente sammle ich, für die ich aus tiefstem Herzen dankbar bin. 🧡

Jeder von uns erlebt sein Leben, jeder anders, jeder macht seine eigenen Erfahrungen, erlebt eigene Enttäuschungen, hat mal gute und mal schlechte Tage. Wenn ich mit jemandem aneinander gerate, versuche ich bei mir zu bleiben, denn ich weiß nicht, warum mein Gegenüber so reagiert. Das gilt auch für meinen Hund. Ist er unruhig, weil er einen schlechten Tag hat? Vielleicht hatte er zuwenig Ruhe, vielleicht hat er Schmerzen?

Ich bleibe offen. Wenn mir das nicht gleich gelingt, nehme ich Abstand und gebe später meinem Gegenüber die Möglichkeit, in Ruhe zu klären, was schief gelaufen ist.

Auf ein Wort zum Schluss

Für mich persönlich sind Kirchen überall auf der Welt Orte wie ein Zuhause, in dem ich mich sicher und geborgen fühle.

Mir ist klar, dass es viele Menschen gibt, die die Institution Kirche und ihre Vertreter ganz anders erlebt haben und eine negative Verknüpfung dazu haben.

Natürlich ist überhaupt nicht alles in Ordnung, was im Namen der Kirche gesagt oder getan wurde und wird.

Ich bin dankbar, dass ich Kirche seit über 50 Jahren so erleben darf, wie hier beschrieben. Persönliche Reibereien und Meinungsverschiedenheiten habe ich auch erlebt, doch kann ich mich gut auf die wesentliche Botschaft konzentrieren:

Liebet einander wie ich euch geliebt habe.

Möchtest Du in einem persönlichen Gespräch erfahren, wie Du meine Ruhe und Entspannung in Deinen Alltag bringen kannst? Dann buche hier Deinen persönlichen Termin:

Das möchte ich bewirken: Ein Lächeln in Deinem Gesicht & Hunde-Entspannung

Muck, der kleine Schlaukopf-Hund 😅

Wir stehen auf dem Hundeplatz. Es ist ruhig bis auf vorbeifahrende Autos. Der Schlaukopf-Hund & ich haben das Gelände ganz für uns.

Muck steht vor einem kurzen Tunnel, ich stehe einige Meter entfernt schräg hinter ihm.

„Ob ich es schaffe, Muck aus der Entfernung durch den Tunnel zu schicken?“

Was geht und was nicht?

Wir haben das nicht geübt, dass ich den Hund von hinten durch einen Tunnel schicke und Muck schafft es erst seit kurzem, überhaupt durch den kurzen Tunnel zu gehen.

Zu gruselig, komische Geräusche, wenn man die Pfoten da ein setzt und dann bewegt sich der Tunnel auch noch: das war Muck lange Zeit zu schwer.

Jetzt schafft er es immerhin durch die kurzen Tunnel und wir beide sind jedes Mal ganz stolz, wenn er sich getraut hat.

Und nun hatte ich die Idee, ihn aus der Entfernung durch den Tunnel zu schicken.

Ich sage: „durch“. Und was macht Muck?

Er überlegt nicht lange, rennt zu mir und schiebt sich von hinten durch meine Beine!

Muck, der kleine Schlaukopf-Hund, der zwischen den Beinen seines Menschen steht

Dieser kleine Schlaukopf-Hund 🥰

DAS haben wir geübt. Immer und immer wieder „durch“ durch die Beine.

Also, klar: Muck hat genau das gemacht, was ich ihm wochenlang beigebracht habe, weil immer wieder mit Lob und Leckerchen belohnt.

Und ja, er hat auch diesmal seine Belohnung bekommen, denn er hat alles richtig gemacht. 👍

Und ich? Ich habe etwas gelernt:

Für durch den Tunnel schicken, brauchen wir definitiv ein anderes Wort als „durch“ 😅

Und ich bin stolz auf mich!

Weil ich es verstanden habe.

Weil ich nicht frustriert war, dass er nicht gemacht hat, was ich mir vorgestellt hatte, sondern das, was ich ihm vorher beigebracht hatte.

Weil wir so eine vertrauensvolle Beziehung haben, dass er überhaupt so schnell lernen kann, wie er lernt.

Ich bin stolz auf mich, weil wir in Ruhe aus dieser Situation herausgehen konnten und Muck richtig Lust hatte, danach mit mir weiter zu arbeiten.

Ausgeglichen, aufmerksam, konzentriert und voll bei der Sache.

Kein Überdrehen. Keine Überforderung.

Muck war einfach da. Präsent und motiviert hat er Übungen mit mir gemacht, die noch nicht sitzen, weil wir sie selten üben. Nun führte er sie direkt genauso aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. 👏

Der kleine Schlaukopf-Hund 🥰

Jetzt könnte ich noch etwas über die Theorie schreiben, welche Rolle das emotionale und motivationale Erregungsniveau mit Leistungsfähigkeit zu tun hat und weshalb es wichtig ist, um Lernen möglich zu machen. Du kannst es aber auch über diesen Link hier nachlesen wenn es Dich interessiert.

Was mir viel wichtiger ist: wie ich das in den Alltag integriert bekomme. Denn auch das umgebungsbezogene Lernen findet statt. Das bedeutet, dass der Hund zwar vielleicht gelernt hat, den Trick zuhause auszuführen, draußen aber „auf Durchzug“ stellt oder auf dem Hundeplatz das ganze Programm abspult und unterwegs oder zuhause nichts davon klappt.

Wie bekomme ich es in den Alltag?

Dafür braucht es eine Basis:

  1. Klarheit haben
  2. Verlässlich sein
  3. Vertrauen fördern

All das bekommen wir so ganz nebenbei und ohne große Anstrengung mit, wenn wir uns auf Tellington TTouch® einlassen.

Besondere Berührungen, nicht nur achtsam und klar im Vorhaben (in der Intention) ausgeführt, sondern respektvoll in Einklang mit dem Feedback des Tieres (oder Menschen), bringen ein gegenseitiges Vertrauen in Deine Beziehung, die manchmal schon fast magisch ist.

Und nein, es ist nicht alles Berührung, sondern der respektvolle Einklang mit dem Feedback des Tieres, das die Basis für dieses tiefe Vertrauen schafft. Auch z. B. in Führübungen und anderen Elementen.

So ging es auf dem Hundeplatz weiter …

Schließlich bestand Muck noch auf seiner TTouch®-Einheit. Dafür setzt er sich dicht zu mir und ich mache verschiedene besondere Berührungen (TTouches), z. B. Noahs Marsch (etwa wie ein achtsames Abstreichen), Python-TTouches, Liegender Leopard-Touches sehr gern um die Ohren herum, auch Ruten-TTouch mit seinem ausgleichenden Einfluss auf den gesamten Organismus ist dabei.

Einladung zum Online-Kongress

Wie sich das auswirken kann und wo TTouch unterstützt bei der Arbeit und im Zusammenleben mit Tieren und Menschen, erfährst Du vom 28.10. – 02.11.2025 beim Online-Kongress „Eine friedlichere Welt beginnt mit unserer Verbindung zu Tieren.

Lehrerinnen, Expertinnen aus der TTouch-Welt zeigen, wie sie durch bewusste Berührung, und echte Beziehung nicht nur ihre Tiere besser verstehen, sondern auch sich selbst. So gut, dass dass tiefes gegenseitiges Vertrauen entsteht. Vertrauen, dass nicht nur Leichtigkeit in ihr Leben bringt, sondern sie viel schneller an ihre Ziele mit Deinem Tier bringt. 

Weg von Kampf und Krampf im Alltag, hin zu Kooperation und gemeinsamer Freude.

Neugierig? Dann klick JETZT auf den Button und hüpf auf die Warteliste:

Ich freue mich, wenn Du Teil einer Gemeinschaft werden möchtest, die alle Lebewesen individuell betrachtet und fördert. In der wir die eigene Persönlichkeit jedes Tieres und jedes Menschen, sowie ihre individuelle Art und Weise, zu lernen und sich zu entwickeln, respektieren und wertschätzen.

Das möchte ich bewirken: Ein Lächeln in Deinem Gesicht & Hunde-Entspannung

Was möchte ich als Hunde-Entspannungs-Coach und Führungskraft bewirken?

Ein entspanntes Lächeln in Deinem Gesicht 🙂

& Hunde-Entspannung!

Wie oft sehe ich gestresste, gehetzte Gesichter, kaum Zeit, um einmal tief durchzuatmen.

Auch viele Hunde stehen ständig unter Strom. Da wird die Leine vorsorglich gestrafft, häufig unbewusst, und dann vergessen wieder zu lockern. Eine Spannung, die sich überträgt. Und einengt.

Oder Du erwartest, dass etwas geschieht oder dass Dein Hund sich so oder so verhält. Und dann erlebst Du etwas anderes. Oder eine selbst erfüllende Prophezeiung. Meistens eine Enttäuschung.

Ich finde dass schade, denn wenn Du Dich freust, fühlt sich das Leben so viel leichter an. Richtig? Das ist, was ich uns allen wünsche.

So wie mein Fellow schon ganz vielen Menschen ein Lächeln gezaubert hat. Sogar solchen, die eigentlich gar keine Hunde mögen oder Angst vor ihnen haben.

Dich sehen und anerkennen

Mein Gegenüber zu sehen, seine Bedürfnisse, Erwartungen, Ängste und Möglichkeiten wahrzunehmen, anzunehmen, was ich sehe, egal, ob es meiner Vorstellung eines guten Lebens entspricht.

Das versuche ich bei jeder Begegnung. Egal, ob mit Mensch oder Hund.

Vielleicht sorgst Du Dich gerade um etwas oder Jemanden. Vielleicht bist Du abgehetzt, weil Du so viel erledigen möchtest. Vielleicht bemühst Du Dich nach besten Kräften, Erwartungen von Anderen zu erfüllen.

Dabei passiert es leicht, dass Du oder Dein Hund nur noch flach atmest. Das sehe ich.

Wenn ich dann Deinen flachen Atem wahrnehme, spüre ich gleichzeitig eine Schwere und suche nach einer Möglichkeit, Dich zu entlasten und Dein Leben leichter zu machen.

Als erstes atme ich laaaange aus. Inzwischen unwillkürlich. Wahrscheinlich lade ich Dich auch dazu ein, das zu tun. (Eine ausführliche Anleitung dazu findest Du hier.)

Und zu erzählen, was Dich belastet. Das geht einfach besser, wenn Du dabei gut Luft bekommst.

Endlich wieder durchatmen und Ruhe fühlen

Das heißt nicht, dass wir das, was zu Deiner Enttäuschung, Deinem Ärger, Deiner Wut, Deiner Angst oder Sorge geführt hat, einfach wegatmen.

Wir schaffen die Basis, die Situation zu betrachten, neu zu bewerten oder Ideen zu erhalten, wie wir die belastende Situation angenehmer gestalten können.

Und wenn Du das nicht möchtest, dann erkenne ich das an.

Gemäß der Grundannahmen der Transaktionsanalyse, hier kurz und anschaulich erklärt.

Dialog auf Augenhöhe = Du bist gut so, wie Du bist

Puh, was für ein Anspruch!

Wir sind so geprägt von einer „wir suchen und bewerten den / die Fehler“-Kultur, dass es ein gutes Stück Übung braucht, unser Gegenüber anzunehmen wie es ist.

Das übe ich jetzt seit einigen Jahren und ich merke, dass ich besser werde! 🙂

Dafür mache ich mir gern bewusst, das Jede(r) eigene Antreiber hat, so oder anders zu (re)agieren. Und ich versuche, erst einmal wahrzunehmen, was ist. Ohne es in eine Schublade zu stecken. Ohne es zu bewerten.

Wie kann ich mir anmaßen, zu wissen, was Dich oder Dein Tier antreibt, ohne zu fragen?

„Wenn Projektion stattfindet, wird der Dialog unterbrochen“

Dr. Mirriam Prieß

Es macht doch gar keinen Sinn, meine Gedanken und Gefühle auf Dich zu übertragen, zu spekulieren, wie Du und Dein Tier reagieren werdet, wenn ich wissen möchte, wie ich Euch bestmöglich auf Eurem Weg zu einem entspannten Leben begleiten kann.

Wie oft höre ich Sätze wie „das macht der oder die bestimmt nicht“ oder „der oder die wird so oder so reagieren“. Meine Antwort lautet in der Regel: „lass uns fragen„. Spekulieren, Reaktionen vorweg nehmen, in eine Schublade stecken entmündigt mein Gegenüber und nimmt die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.

Das ist mir besonders dann wichtig, wenn ein Hund sich anders verhält als gedacht oder erwünscht. Es gelingt mir gut mit

Tellington TTouch®

„Hunde haben Gründe für ihr Verhalten – wir haben Meinungen dazu“

Linda Tellington-Jones

Den Satz kann ich übrigens auf alle Lebewesen anwenden. Da ich aber hier meine Mission, möglichst vielen Hunden zu einem entspannten Leben zu verhelfen, in die Welt trage, fokussiere ich mich auf die Hunde. Ganz automatisch spreche ich damit in der gleichen Weise die Besitzer an.

Schon oft in meinem Leben habe ich erlebt, dass ich Jemanden kennengelernt habe und dachte: „oh, die Person passt nicht zu mir“. Wenig später stellt sich dann heraus, dass wir uns super verstehen. So habe ich es mir zur Regel gemacht, offen zu bleiben und Niemanden abzustempeln. Ganz besonders nicht die Hunde. Dazu habe ich mehrere Artikel geschrieben, z. B. diesen hier: „Mein Hund ist halt so“

Wie kann Tellington TTouch helfen, im Dialog auf Augenhöhe zu bleiben? Die Tellington-TTouch-Methode ist soviel mehr als besondere Berührungen oder Führübungen.

Ihre Elemente verbinden sich zu einer Philosophie. Sie machen es leicht, im Dialog zu bleiben, ohne Vorurteile. Zu beobachten ohne sofort zu bewerten.

Eine Philosophie, in der wir die eigene Persönlichkeit jedes Tieres und jedes Menschen, sowie ihre individuelle Art und Weise, zu lernen und sich zu entwickeln, respektieren und wertschätzen. In der wir uns einsetzen für für Harmonie, Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Menschen untereinander.

Über den Tellerrand blicken

„Wem nur eine Lösung einfällt, der hat das Problem noch nicht erkannt“

Marshall B. Rosenberg

Wir leben unser Leben. Wir kennen unsere Umgebung, unsere Abläufe, Reaktionen.

Mit Glück kommen wir rum und lernen neue Orte, neue Umgebungen, neue Menschen, neue Bewegungen, neue Sichtweisen, kurz neue Möglichkeiten kennen.

Wenn wir nur zuhause bleiben und uns einigeln bleiben wir in unseren Mustern. Auch unsere Hunde.

Ich wünsche mir, dass Du Dich traust und fragst:

Welche Möglichkeiten gibt es noch?“

Immer wieder.

👉 Und wenn Dir selbst die Ideen fehlen, das ganze Potential Deines Hundes zu entdecken, lass uns reden. Ich bin spezialisiert darauf, herauszufinden, was zu Deiner eigenen und Deiner Hundepersönlichkeit passt.

Neugier und Offenheit

Neues lernen ist nicht immer leicht. Zuerst sind wir vielleicht unsicher: was erwartet uns? wie soll das schaffen, was da von mir verlangt wird?

Mit einem guten Lehrer / Trainer können wir das Neue in kleinen, gut zu bewältigenden Schritten lernen, mit Wiederholungen, so dass wir immer sicherer werden.

Dazu gehört, dass wir es wenigstens ausprobieren. Wenn wir vorher schon sagen: „das schaffe ich nicht“ oder „mein Hund kann / macht das nicht“, blockieren wir und verwehren die Chance auf positive Veränderung.

Wenn Du mit mir Neues lernst, z. B. wie Du Deinem Hund und Dir helfen kannst, in aufregenden Situationen zu entspannen, sorge ich dafür, die Lernumgebung für Dich und Deinen Hund möglichst sicher zu gestalten.

Ich werde alles tun, was ich kann, um sicherzustellen, dass Eure Grundbedürfnisse erfüllt sind und Ihr entspannt lernen könnt.

Optimistisch bleiben

Wir haben (aus)geatmet, geschaut, wo Entspannung gut tun würde und nun probieren wir es aus. 😀

Dir fällt es noch schwer, daran zu glauben, dass es für Dich und Deinen Hund entspannt sein darf? Dass es möglich ist, ohne Stress und Hektik, ohne Aufregung ohne Luft anhalten, zusammen in dieser Welt zu leben?

Lass mich Dir Bilder „malen“ von dem, was ich an Möglichkeiten für Euch sehe und erlebe Schritt für Schritt, wie es sich anfühlt.

Dieses besondere Gefühl von Ruhe, dass sich in meinen Coachings einstellt.

Freude und Dankbarkeit

Wenn wir schon bei „Neues lernen“ sind, dann darf auf keinen Fall die Freude fehlen!

Deine Freude, wenn sich Eure Beziehung vertieft und die ein oder andere Übung, die Du ausprobierst, ein neues Gefühl von „oh, es geht auch so“ und „oh, es geht auch so“ auslöst, das Lächeln, dass sich auf Deinem Gesicht ausbreitet und Dein gelassener Hund sind meine Freude.

Dankbar bin ich dafür, dass ich viele Möglichkeiten kenne, die helfen zu entspannen und für meine wertschätzenden KundInnen, die meine Vorschläge annehmen, ausprobieren und umsetzen. Und dabei kritisch und ehrlich bleiben, die fragen und die ggf. sagen, wenn sie sich nicht wohlfühlen. Um dann weitere Möglichkeiten zu auszuprobieren.

Zusammenfassung: Weniger Spannung im Leben mit Hunden, mehr Potentialentfaltung und persönliches Glück

Ich wünsche mir, dass Hunde und ihre Besitzer in ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten gesehen werden und dass nicht geguckt wird, was sollte der Hund können, wie sollte er sich benehmen, sondern, wie soll er sich verhalten, was sollte er beherrschen, um mit seinem Menschen in ihrer Umgebung glücklich zu sein.

Anstelle

happy wife = happy life

glückliche Ehefrau = glückliches Leben

gerne

happy dog = happy owner

glücklicher Hund = glücklicher Besitzer

Und zusammen das beste Team, das sich gegenseitig versteht.

Was ich dafür brauche?

Zeit zum Reflektieren. So ganz versunken mit mir sein.

Ruhe.

Lektüre, am liebsten mit der Katze auf dem Schoß.

Meine Familie. Und Freunde.

Anlass

Dieser Beitrag ist entstanden im Rahmen der Blog-Challenge #BlogYourPurpose von Judith „Sympatexter“ Peters. Für die Idee, den Anstoß und die Begleitung an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, liebe Judith!