8 Parallelen zur Hunde-Entspannung: warum ich Kirchen ⛪️ mag und was das mit 🐕 Hunde-Entspannung zu tun hat, erfährst Du in diesem Artikel.
Inhalt
Ruhe
Kannst Du die Ruhe fühlen, die in einer Kirche herrscht?
Mir tut diese Ruhe gut. Ich bin vollständig bei mir und ganz im Augenblick.
Bereits als Kind habe ich es geschätzt, wie angenehm es für mich ist, in einer Kirche still zu sein und still zu werden. So ist das für mich eine Selbstverständlichkeit, in einer Kirche zur Ruhe zu kommen und die Stille zu genießen.
Ruhe fühle ich in meinen Kursen zur Hunde-Entspannung mit Tellington TTouch® regelmäßig. Eine Ruhe, die von innen kommt. Spätestens am Ende einer Stunde strahlen die teilnehmenden Hunde und ihre Menschen eine Ruhe aus, die ich fühlen kann.
Diese Ruhe können wir auch hervorragend erleben, wenn wir mit unserem Hund z. B. draußen in der Natur sind und uns auf den Augenblick, auf die Umgebung, auf das was jetzt gerade ist, konzentrieren.
Und wenn wir wollen, können wir uns dort auch mit Gott verbinden.

Konditionierte Entspannung
Dieses Gefühl der Ruhe und des inneren Friedens verbinde ich mit dem Kirchenbau. Egal in welcher Kirche ich bin. Schon zu wissen, wie eine Kirche prinzipiell aufgebaut ist, hilft mir, mich schnell darin zurecht zu finden und „zuhause“ zu fühlen.

Das Wissen, wie eine Kirche strukturiert ist, auch wenn sie im Detail überall anders aussieht, also eine vertraute Umgebung, gepaart mit dem dem Ruhegefühl fällt unter den Begriff „konditionierte Entspannung“.
Das bedeutet, einem Reiz ein zweiten hinzufügen. Für mich im Falle von Kirchen: dem Kirchenbau Ruhe und Entspannung hinzufügen. Je öfter ich beides zusammen erlebe, desto schneller kann ich allein beim Anblick einer Kirche Ruhe und Entspannung fühlen.
Für die Hunde-Entspannung können wir das nutzen und einen Gegenstand, z. B. ein Kuscheltier, eine Decke, einen Duft mit Augenblicken zu verknüpfen, in denen Dein Hund entspannt ist. Später helfen diese Zugaben Deinem Hund, schnell zu entspannen.
Rituale geben Sicherheit
In Kirchen werden Gottesdienste gefeiert, die einen bestimmten Ablauf haben.
Zu wissen, was mich erwartet, wenn ich zu so einem Gottesdienst komme, hilft mir dabei, mich sicher und geborgen zu fühlen.
Wenn Dein Hund sich auf Dich verlassen kann, weil Du vorhersehbar bist, weil bestimmte Abläufe gleich sind. Wenn Du klar in Deiner Kommunikation bist, hilft ihm das, Dir zu vertrauen und sich mit und bei Dir sicher zu fühlen.
Glaube und Vertrauen (Vorstellungskraft)
Ich habe viele erfolgreiche, aus sich heraus glückliche Menschen erlebt und immer wieder ein verbindendes Element gefunden:
sie glauben.
Sie glauben an einen Gott oder wie auch immer sie es nennen. Sie vertrauen einem guten Gott (Engel, Universum, …), der für uns da ist und uns trägt.
Sie vertrauen darauf, dass sie Unterstützung haben.
Glauben und Vertrauen haben wir auch, wenn wir unsere Vorstellungskraft nutzen, in der Tellington TTouch Methode dafür, uns darauf zu konzentrieren, was wir wie haben möchten. Einer Situation, die uns unangenehm ist, z. B. dass der Hund Besucher anspringt, begegnen wir nicht damit, dass dieser „Fehler“ Weg soll, sondern darauf, was wir stattdessen wollen. Beispielsweise, dass der Hund auf allen vier Pfoten bleibt bei der Begrüßung.
Hier und Jetzt
In der Stille einer Kirche kann ich mich sammeln und ganz im Hier und Jetzt ankommen.
Gedanken fließen, wie in einer Meditation, und ich kann sie ziehen lassen. Ich komme raus aus dem Modus, daran zu denken, was ich noch alles tun muss oder was gewesen ist.
Hunde sind Meister darin, im Hier und Jetzt zu sein. Sie konzentrieren sich auf das, was ist.
Manchmal bleiben wir mit unseren Gedanken und Gefühlen in vergangenen Erlebnissen hängen und die Vorgeschichte unserer Hunde belastet uns. Hier kann es eine gute Idee sein, sich auf das zu konzentrieren, was ist und was sein soll.
Hier Klarheit rein zu bringen in Deine Erwartung und zu betrachten, wie oder ob Dein Hund diese Erwartungen erfüllen kann, Eure persönlichen Möglichkeiten auszuloten und Potential zu erkennen, das ist mein Angebot an Dich.
Singen macht glücklich
Es ist nicht immer still in einer Kirche, sondern es wird auch gesungen.
🦆 Ich habe meinem Hund zur Beruhigung irgendwann mal „Alle meine Entchen“ vorgesungen. Warum?
Nun, es macht den Atem freier und tiefer, mein liebstes Sofort-Entspannungs-„Instrument“ ist die bewusste und tiefe Atmung. Mehr dazu kannst Du hier nachlesen.
Außerdem werden Endorphine, Serotonin, Dopamin und Adrenalin freigesetzt und verbessern damit unseren Gefühlszustand. Zeitgleich werden Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin abgebaut. Schon nach dreißig Minuten Singen produziert unser Gehirn Oxytocin, das sogenannte Kuschelhormon oder Bindungshormon.
https://www.br.de/radio/bayern1/singen-102.html
Gemeinschaft
Gemeinsam den Ritualen eines Gottesdienstes zu folgen, gemeinsam zu singen und zu beten, das verbindet.
Ebenso tun das gemeinsame Aktivitäten mit Deinem Hund, die Euch beiden Freude machen. Toll wenn Du Deinem Hund auch Deine Freude zeigst.
Liebe, Dankbarkeit und Vergebung sind Schlüssel zum Glück
Liebe ist ein großes Wort und so (ge-)wichtig.
Wo Liebe ist, verschwinden Angst, Hass und Gewalt.
Liebe bedeutet nicht, jemanden so zu mögen, wie er ist und alles zu befürworten, das derjenige sagt oder tut. Liebe bedeutet, offen zu sein für den anderen, ihn als individuelle Persönlichkeit anzuerkennen.
Schaffst Du es jeden Tag kleine Momente zu finden, für die Du dankbar bist? Das warme Bett, in dem Du morgens aufwachst, das Frühstück, Mittagessen usw., die Aufmerksamkeit, die Dein Hund Dir schenkt, die Sonne, die Deine Haut wärmt oder der Regen, der Nahrung wachsen lässt, und vieles mehr. Je aufmerksamer ich bin, desto mehr schöne Momente sammle ich, für die ich aus tiefstem Herzen dankbar bin. 🧡
Jeder von uns erlebt sein Leben, jeder anders, jeder macht seine eigenen Erfahrungen, erlebt eigene Enttäuschungen, hat mal gute und mal schlechte Tage. Wenn ich mit jemandem aneinander gerate, versuche ich bei mir zu bleiben, denn ich weiß nicht, warum mein Gegenüber so reagiert. Das gilt auch für meinen Hund. Ist er unruhig, weil er einen schlechten Tag hat? Vielleicht hatte er zuwenig Ruhe, vielleicht hat er Schmerzen?
Ich bleibe offen. Wenn mir das nicht gleich gelingt, nehme ich Abstand und gebe später meinem Gegenüber die Möglichkeit, in Ruhe zu klären, was schief gelaufen ist.
Auf ein Wort zum Schluss
Für mich persönlich sind Kirchen überall auf der Welt Orte wie ein Zuhause, in dem ich mich sicher und geborgen fühle.
Mir ist klar, dass es viele Menschen gibt, die die Institution Kirche und ihre Vertreter ganz anders erlebt haben und eine negative Verknüpfung dazu haben.
Natürlich ist überhaupt nicht alles in Ordnung, was im Namen der Kirche gesagt oder getan wurde und wird.
Ich bin dankbar, dass ich Kirche seit über 50 Jahren so erleben darf, wie hier beschrieben. Persönliche Reibereien und Meinungsverschiedenheiten habe ich auch erlebt, doch kann ich mich gut auf die wesentliche Botschaft konzentrieren:
Liebet einander wie ich euch geliebt habe.
Möchtest Du in einem persönlichen Gespräch erfahren, wie Du meine Ruhe und Entspannung in Deinen Alltag bringen kannst? Dann buche hier Deinen persönlichen Termin:





