Die bittere Wahrheit über „Du musst der Chef sein für Deinen Hund“ und andere Parolen

„Du musst der Chef sein für deinen Hund.“
„Du musst Ruhe ausstrahlen.“

„Du musst Sicherheit ausstrahlen“

„Du musst Deinem Hund signalisieren, dass er sich entspannen und folgen kann“

Ganz ehrlich? Ich kann’s nicht mehr hören/ lesen 🙄

Solche Sätze begegnen mir immer wieder auf Social Media, im Fernsehen oder auf der Hundewiese. Und jedes Mal denke ich: Sie klingen zwar schlau nur helfen sie Dir als Hundemensch überhaupt nicht weiter.

Warum? Weil sie Dich mit einem riesigen Anspruch alleinlassen.

Warum solche Parolen scheitern

„Sei ruhig.“ „Strahle Sicherheit aus.“ Das klingt sinnvoll. Und simpel. Aber was heißt das drückt es wirklich aus?

  • Diese Parolen sind oberflächlich. Sie sagen nichts darüber, wie du überhaupt dorthin kommen sollst.
  • Sie sind unrealistisch. Kein Mensch kann einfach so seine Gefühle, seine Erfahrungen oder seine instinktiven Reaktionen ausschalten.
  • Sie machen Druck. Anstatt dir Mut zu geben, flüstern sie dir ins Ohr: „Du bist nicht gut genug.“

Dazu ein Erlebnis aus meinem Alltag: Ein Mann fuhr mit seinem Moped (!) auf dem Gehweg an uns vorbei und belehrte mich ernsthaft, mein Hund dürfe nicht bellen. Mein Hund hat niemanden attackiert, niemanden gefährdet, niemanden auch nur erschreckt. Er hat gebellt, um seine Aufregung bei dieser schnellen Bewegung zu kompensieren. Für ihn war das in dieser Situation schlicht ein Ventil.

Und genau da liegt der Punkt: Hunde sind fühlende Wesen mit Strategien, um ihre Emotionen zu regulieren. Und wir Menschen übrigens auch.

Was „Du musst der Chef sein“ wirklich bewirkt

Was macht der Satz „Du musst der Chef sein mit Dir? Was siehst Du vor Deinem geistigen Auge?

Das Problem an dieser Aussage ist: Sie wird fast immer gleichgesetzt mit streng sein, hart auftreten, laut werden.
Und automatisch passiert Folgendes in deinem Körper:

  • Du machst Dich groß, um Eindruck zu schinden.
  • Du spannst Dich an.
  • Du hältst den Atem an.
  • Du herrscht Deinen Hund an

Aber: Das bist nicht Du.
Es entspricht nicht Deiner natürlichen Art, mit Deinem Hund zu leben.

Und genau das spürt er sofort. Hunde sind Meister darin, unsere innere Verfassung wahrzunehmen. Wenn Du Dich verstellst, nur um „Chef zu sein“, wirkst Du nicht souverän. Im Gegenteil. Dein Hund spürt sofort, dass Du nicht authentisch bist.

Und wie soll Dein Hund sich an Dir orientieren, wenn Du nicht Du selbst bist?
Echte Führung entsteht nicht aus einem gespielten Chef sein, sondern aus Klarheit, Ruhe und Authentizität.

Woher diese Parolen eigentlich kommen

Viele dieser Sätze, z. B. „Du musst der Chef sein“, „Du musst dich durchsetzen“, stammen aus einem männlich geprägten Machtdenken. Führung wird dort oft gleichgesetzt mit Härte, Dominanz und Durchsetzungsvermögen. Kurz gesagt: ein Machtspiel.

Doch Führung muss nicht auf Druck und Gehorsam basieren. Im Gegenteil.
Wir können auch weich, weiblich und mit Liebe führen. Mit Achtsamkeit, Respekt und im Dialog miteinander.

Denn ein wirklich guter Chef führt nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe. Er oder sie ist eine Persönlichkeit, der man gerne folgt, weil er oder sie Verantwortung übernimmt, klar kommuniziert und dabei authentisch, ruhig und fair bleibt.

Und genau so wünschen wir uns doch auch die Beziehung zu unserem Hund: nicht als Kampf, wer „gewinnt“, sondern als Miteinander, in dem Vertrauen, Rücksicht, Kooperation und Freude im Vordergrund stehen.

Was wirklich fehlt: Perspektivwechsel

Bevor Du Dich also selbst geißelst, weil Du angeblich nicht „ruhig und sicher genug“ bist, stell Dir eine Frage:

Sind die Ansprüche, die andere an Dich und Deinen Hund stellen, überhaupt sinnvoll?

WIE sollst Du Dich selbst ruhig und sicher fühlen in einer Welt, in der Verunsicherung an der Tagesordnung ist und auf allen möglichen Kanälen geschürt wird?

WIE sollst Du das machen? WIE sollst Du Dich verändern? Einfach so? Du kannst ja nicht mal eben so Deine Erfahrungen, Deine Gefühle und Deine instinktiven Reaktionen abstellen.

Es lohnt sich sicher, zu hinterfragen, ob die an Dich heran getragenen Ansprüche sinnvoll sind.

In meiner Wahrnehmung fehlt in unserer Gesellschaft sehr oft etwas ganz anderes: höfliches Benehmen und gegenseitige Rücksicht.

Das gilt auf der Straße genauso wie im Hundetraining. Es geht nicht darum, der „Chef“ zu sein, sondern Verantwortung zu übernehmen und zwar so wie ein Familienoberhaupt: ruhig, klar, liebevoll und respektvoll.

Warum Ruhe sich nicht auf Knopfdruck einstellt

„Du musst ruhig und sicher sein.“ klingt gut, oder? Nur: So funktioniert kein Mensch.

  • Ruhe ist kein Schalter, den Du umlegen kannst.
  • Gelassenheit entsteht nicht durch guten Willen, sondern durch Erfahrung.
  • Sicherheit wächst nicht durch Parolen, sondern durch Üben und Erleben.

Wenn Dein Hund und Du noch nie erfahren habt, wie es sich anfühlt, gelassen im Alltag zu sein, wie sollt ihr sie dann einfach so abrufen?

Wie sollst Du ruhig und gelassen sein oder bleiben, wenn Dir auf allen möglichen Wegen gesagt wird, wie Dein Hund bitte sehr zu sein hat und dass Du bitte sehr dafür zu sorgen hast, dass Dein Hund diese (häufig völlig irrigen) Ansprüche erfüllt?

Genau hier setzen viele vermeintlich gut gemeinte Empfehlungen an der falschen Stelle an.

Und dann wieder so ein Anspruch: “ Du musst ruhig und sicher sein“. Ein Anspruch, der – so im Raum stehen gelassen – einfach nur Druck erzeugt.

Der Schlüssel: Selbstwirksamkeit & Tellington TTouch®

Die gute Nachricht: Es gibt einen sanften, wirksamen Weg, wie Dein Hund und Du Ruhe und Gelassenheit tatsächlich erleben könnt. Schritt für Schritt, einfach, schnell zu lernen und mit einer positiven Wirkung auf vielen Ebenen.

Die Tellington TTouch®-Methode ist mehr als eine Trainingsmethode. Sie wirkt gleichzeitig auf Körper, Geist und Emotion bei Hund und Mensch.

  • Während Du Deinen Hund auf die besondere Art, mit den TTouches, berührst, kommst Du automatisch mehr bei Dir selbst an. Ihr profitiert Beide von den TTouches.
  • TTouch verändert nachweislich Gehirnwellen und Herzkohärenz mit dem Ergebnis, dass Dein Nervensystem Ruhe findet, Klarheit gewinnt und neue Entscheidungsmöglichkeiten eröffnet.
  • Durch diese Erfahrungen spürst Du: „Es ist möglich, gelassen zu sein.“

Das ist der Unterschied zu Parolen. Statt Dir etwas „abzuverlangen“, ermöglicht TTouch Dir und Deinem Hund echte Selbstwirksamkeit.

Dabei geht es nicht nur um besondere Berührungen, sondern auch darum, wie Du Deinen Hund in Balance bringen und führen kannst. Mit einer Leichtigkeit, Respekt und Freude, die weit entfernt ist von Strenge und Härte, die leise ist, gegenseitiges Vertrauen und Kooperation fördert.

Ein Beispiel aus der Praxis

Heute Morgen, Hundebegegnung. Viele würden in so einer Situation Futter einsetzen, um den Hund abzulenken und an der Begegnung vorbei zu füttern.

Mein Hund aber hat mir etwas anderes gezeigt, nämlich, was wir stattdessen üben:

  • Er hat den Blick abgewendet.
  • Den Blickkontakt kurz unterbrochen.
  • Einen leichten Bogen gelaufen.

All das sind höfliche, klare Kommunikationssignale. Kein Wegdrücken von Emotionen, kein Ablenken, kein „Chef sein müssen“. Sondern ein respektvoller, höflicher Umgang, wie ihn Hunde von sich aus nutzen.

Und das fühlt sich für uns beide richtig an. Die meisten Hunde wählen einen friedlichen, deeskalierenden Umgang, wenn sie die Möglichkeit haben.

Fazit: Weg mit den Parolen, her mit erlebbarer Ruhe

Parolen wie „Du musst der Chef sein“ oder „Du musst Ruhe ausstrahlen“ bringen weder Dich noch Deinen Hund weiter. Sie erzeugen Druck, Unsicherheit und das Gefühl, nicht genug zu sein.

Was Deinen Hund und Dich wirklich stärkt, sind Erfahrungen: kleine, leicht umsetzbare Schritte, in denen Ihr gemeinsam spürt, wie Ruhe, Gelassenheit und Balance möglich sind.

Mit TTouch entsteht diese Erfahrung ganz nebenbei, in Berührungen, im Alltag, im Miteinander. Du wirst klarer, Dein Hund wird entspannter, und Ihr findet gemeinsam ins Gleichgewicht.

Denn wahre Führung bedeutet nicht Härte.
Sondern Herz, Klarheit und Respekt.

🐾 Möchtest du herausfinden, wie Dein Hund und Du leichter zur Ruhe finden könnt?
Dann lass uns in einer kostenfreien Hunde-Entspannungs-Potential-Analyse ganz unverbindlich miteinander sprechen.
Du bekommst von mir konkrete Impulse, wie Du Eure Balance stärkst – und wir schauen, ob und wie ich Euch auf Eurem Weg unterstützen kann.

Fotos: Hanna Lauterjung-Basler

Das möchte ich bewirken: Ein Lächeln in Deinem Gesicht & Hunde-Entspannung

Was möchte ich als Hunde-Entspannungs-Coach und Führungskraft bewirken?

Ein entspanntes Lächeln in Deinem Gesicht 🙂

& Hunde-Entspannung!

Wie oft sehe ich gestresste, gehetzte Gesichter, kaum Zeit, um einmal tief durchzuatmen.

Auch viele Hunde stehen ständig unter Strom. Da wird die Leine vorsorglich gestrafft, häufig unbewusst, und dann vergessen wieder zu lockern. Eine Spannung, die sich überträgt. Und einengt.

Oder Du erwartest, dass etwas geschieht oder dass Dein Hund sich so oder so verhält. Und dann erlebst Du etwas anderes. Oder eine selbst erfüllende Prophezeiung. Meistens eine Enttäuschung.

Ich finde dass schade, denn wenn Du Dich freust, fühlt sich das Leben so viel leichter an. Richtig? Das ist, was ich uns allen wünsche.

So wie mein Fellow schon ganz vielen Menschen ein Lächeln gezaubert hat. Sogar solchen, die eigentlich gar keine Hunde mögen oder Angst vor ihnen haben.

Dich sehen und anerkennen

Mein Gegenüber zu sehen, seine Bedürfnisse, Erwartungen, Ängste und Möglichkeiten wahrzunehmen, anzunehmen, was ich sehe, egal, ob es meiner Vorstellung eines guten Lebens entspricht.

Das versuche ich bei jeder Begegnung. Egal, ob mit Mensch oder Hund.

Vielleicht sorgst Du Dich gerade um etwas oder Jemanden. Vielleicht bist Du abgehetzt, weil Du so viel erledigen möchtest. Vielleicht bemühst Du Dich nach besten Kräften, Erwartungen von Anderen zu erfüllen.

Dabei passiert es leicht, dass Du oder Dein Hund nur noch flach atmest. Das sehe ich.

Wenn ich dann Deinen flachen Atem wahrnehme, spüre ich gleichzeitig eine Schwere und suche nach einer Möglichkeit, Dich zu entlasten und Dein Leben leichter zu machen.

Als erstes atme ich laaaange aus. Inzwischen unwillkürlich. Wahrscheinlich lade ich Dich auch dazu ein, das zu tun. (Eine ausführliche Anleitung dazu findest Du hier.)

Und zu erzählen, was Dich belastet. Das geht einfach besser, wenn Du dabei gut Luft bekommst.

Endlich wieder durchatmen und Ruhe fühlen

Das heißt nicht, dass wir das, was zu Deiner Enttäuschung, Deinem Ärger, Deiner Wut, Deiner Angst oder Sorge geführt hat, einfach wegatmen.

Wir schaffen die Basis, die Situation zu betrachten, neu zu bewerten oder Ideen zu erhalten, wie wir die belastende Situation angenehmer gestalten können.

Und wenn Du das nicht möchtest, dann erkenne ich das an.

Gemäß der Grundannahmen der Transaktionsanalyse, hier kurz und anschaulich erklärt.

Dialog auf Augenhöhe = Du bist gut so, wie Du bist

Puh, was für ein Anspruch!

Wir sind so geprägt von einer „wir suchen und bewerten den / die Fehler“-Kultur, dass es ein gutes Stück Übung braucht, unser Gegenüber anzunehmen wie es ist.

Das übe ich jetzt seit einigen Jahren und ich merke, dass ich besser werde! 🙂

Dafür mache ich mir gern bewusst, das Jede(r) eigene Antreiber hat, so oder anders zu (re)agieren. Und ich versuche, erst einmal wahrzunehmen, was ist. Ohne es in eine Schublade zu stecken. Ohne es zu bewerten.

Wie kann ich mir anmaßen, zu wissen, was Dich oder Dein Tier antreibt, ohne zu fragen?

„Wenn Projektion stattfindet, wird der Dialog unterbrochen“

Dr. Mirriam Prieß

Es macht doch gar keinen Sinn, meine Gedanken und Gefühle auf Dich zu übertragen, zu spekulieren, wie Du und Dein Tier reagieren werdet, wenn ich wissen möchte, wie ich Euch bestmöglich auf Eurem Weg zu einem entspannten Leben begleiten kann.

Wie oft höre ich Sätze wie „das macht der oder die bestimmt nicht“ oder „der oder die wird so oder so reagieren“. Meine Antwort lautet in der Regel: „lass uns fragen„. Spekulieren, Reaktionen vorweg nehmen, in eine Schublade stecken entmündigt mein Gegenüber und nimmt die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.

Das ist mir besonders dann wichtig, wenn ein Hund sich anders verhält als gedacht oder erwünscht. Es gelingt mir gut mit

Tellington TTouch®

„Hunde haben Gründe für ihr Verhalten – wir haben Meinungen dazu“

Linda Tellington-Jones

Den Satz kann ich übrigens auf alle Lebewesen anwenden. Da ich aber hier meine Mission, möglichst vielen Hunden zu einem entspannten Leben zu verhelfen, in die Welt trage, fokussiere ich mich auf die Hunde. Ganz automatisch spreche ich damit in der gleichen Weise die Besitzer an.

Schon oft in meinem Leben habe ich erlebt, dass ich Jemanden kennengelernt habe und dachte: „oh, die Person passt nicht zu mir“. Wenig später stellt sich dann heraus, dass wir uns super verstehen. So habe ich es mir zur Regel gemacht, offen zu bleiben und Niemanden abzustempeln. Ganz besonders nicht die Hunde. Dazu habe ich mehrere Artikel geschrieben, z. B. diesen hier: „Mein Hund ist halt so“

Wie kann Tellington TTouch helfen, im Dialog auf Augenhöhe zu bleiben? Die Tellington-TTouch-Methode ist soviel mehr als besondere Berührungen oder Führübungen.

Ihre Elemente verbinden sich zu einer Philosophie. Sie machen es leicht, im Dialog zu bleiben, ohne Vorurteile. Zu beobachten ohne sofort zu bewerten.

Eine Philosophie, in der wir die eigene Persönlichkeit jedes Tieres und jedes Menschen, sowie ihre individuelle Art und Weise, zu lernen und sich zu entwickeln, respektieren und wertschätzen. In der wir uns einsetzen für für Harmonie, Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier sowie zwischen Menschen untereinander.

Über den Tellerrand blicken

„Wem nur eine Lösung einfällt, der hat das Problem noch nicht erkannt“

Marshall B. Rosenberg

Wir leben unser Leben. Wir kennen unsere Umgebung, unsere Abläufe, Reaktionen.

Mit Glück kommen wir rum und lernen neue Orte, neue Umgebungen, neue Menschen, neue Bewegungen, neue Sichtweisen, kurz neue Möglichkeiten kennen.

Wenn wir nur zuhause bleiben und uns einigeln bleiben wir in unseren Mustern. Auch unsere Hunde.

Ich wünsche mir, dass Du Dich traust und fragst:

Welche Möglichkeiten gibt es noch?“

Immer wieder.

👉 Und wenn Dir selbst die Ideen fehlen, das ganze Potential Deines Hundes zu entdecken, lass uns reden. Ich bin spezialisiert darauf, herauszufinden, was zu Deiner eigenen und Deiner Hundepersönlichkeit passt.

Neugier und Offenheit

Neues lernen ist nicht immer leicht. Zuerst sind wir vielleicht unsicher: was erwartet uns? wie soll das schaffen, was da von mir verlangt wird?

Mit einem guten Lehrer / Trainer können wir das Neue in kleinen, gut zu bewältigenden Schritten lernen, mit Wiederholungen, so dass wir immer sicherer werden.

Dazu gehört, dass wir es wenigstens ausprobieren. Wenn wir vorher schon sagen: „das schaffe ich nicht“ oder „mein Hund kann / macht das nicht“, blockieren wir und verwehren die Chance auf positive Veränderung.

Wenn Du mit mir Neues lernst, z. B. wie Du Deinem Hund und Dir helfen kannst, in aufregenden Situationen zu entspannen, sorge ich dafür, die Lernumgebung für Dich und Deinen Hund möglichst sicher zu gestalten.

Ich werde alles tun, was ich kann, um sicherzustellen, dass Eure Grundbedürfnisse erfüllt sind und Ihr entspannt lernen könnt.

Optimistisch bleiben

Wir haben (aus)geatmet, geschaut, wo Entspannung gut tun würde und nun probieren wir es aus. 😀

Dir fällt es noch schwer, daran zu glauben, dass es für Dich und Deinen Hund entspannt sein darf? Dass es möglich ist, ohne Stress und Hektik, ohne Aufregung ohne Luft anhalten, zusammen in dieser Welt zu leben?

Lass mich Dir Bilder „malen“ von dem, was ich an Möglichkeiten für Euch sehe und erlebe Schritt für Schritt, wie es sich anfühlt.

Dieses besondere Gefühl von Ruhe, dass sich in meinen Coachings einstellt.

Freude und Dankbarkeit

Wenn wir schon bei „Neues lernen“ sind, dann darf auf keinen Fall die Freude fehlen!

Deine Freude, wenn sich Eure Beziehung vertieft und die ein oder andere Übung, die Du ausprobierst, ein neues Gefühl von „oh, es geht auch so“ und „oh, es geht auch so“ auslöst, das Lächeln, dass sich auf Deinem Gesicht ausbreitet und Dein gelassener Hund sind meine Freude.

Dankbar bin ich dafür, dass ich viele Möglichkeiten kenne, die helfen zu entspannen und für meine wertschätzenden KundInnen, die meine Vorschläge annehmen, ausprobieren und umsetzen. Und dabei kritisch und ehrlich bleiben, die fragen und die ggf. sagen, wenn sie sich nicht wohlfühlen. Um dann weitere Möglichkeiten zu auszuprobieren.

Zusammenfassung: Weniger Spannung im Leben mit Hunden, mehr Potentialentfaltung und persönliches Glück

Ich wünsche mir, dass Hunde und ihre Besitzer in ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten gesehen werden und dass nicht geguckt wird, was sollte der Hund können, wie sollte er sich benehmen, sondern, wie soll er sich verhalten, was sollte er beherrschen, um mit seinem Menschen in ihrer Umgebung glücklich zu sein.

Anstelle

happy wife = happy life

glückliche Ehefrau = glückliches Leben

gerne

happy dog = happy owner

glücklicher Hund = glücklicher Besitzer

Und zusammen das beste Team, das sich gegenseitig versteht.

Was ich dafür brauche?

Zeit zum Reflektieren. So ganz versunken mit mir sein.

Ruhe.

Lektüre, am liebsten mit der Katze auf dem Schoß.

Meine Familie. Und Freunde.

Anlass

Dieser Beitrag ist entstanden im Rahmen der Blog-Challenge #BlogYourPurpose von Judith „Sympatexter“ Peters. Für die Idee, den Anstoß und die Begleitung an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, liebe Judith!

„Mein Hund ist halt so“

Abgestempelt

Mit dieser Annahme, „mein Hund ist halt so“ verwehrst Du ihm, sein wahres „Ich“ zum Vorschein zu bringen und sein Potential auszuschöpfen. 😔

Gleichzeitig erteilst Du einem entspannten Leben mit Deinem geliebten Hund eine Absage. 😟

WIE SCHADE!

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12 erprobte Tipps für Deinen Hund zu Silvester:

zuletzt aktualisiert:

So verhelfe ich meinem geräuschempfindlichen Hund zu einem entspannten Jahreswechsel

Ein entspannter geräuschempfindlicher Hund zu Silvester – schwer vorstellbar? In diesem Artikel verrate ich Dir meine besten Tipps, damit genau das Wirklichkeit wird und Ihr zusammen den Jahreswechsel genießen könnt.

Dieses Foto entstand am Nachmittag, einen Tag vor Silvester:

Entspannter Hund zu Silvester - trotz Geräuschangst

Obwohl es bereits geknallt hatte, konnte Marley sich entspannt hinsetzen.

Deshalb bleibt er gelassen:

  1. Wir trainieren das ganze Jahr über Entspannung
  2. Zeit für Spaziergänge
  3. Ort für Spaziergänge
  4. Sicherheit auf Spaziergängen
  5. Lieblings-Beschäftigung
  6. Beschäftigung zur Auslastung
  7. Körperband
  8. Farbe
  9. Aroma
  10. Bewegung
  11. Kauen und Schlecken
  12. Biophotonen-Therapie

Fazit

Hast Du Fragen? Möchtest Du zusätzliche Infos?

1. Wir trainieren das ganze Jahr über Entspannung

Als sehr effektiv haben sich physiotherapeutische Übungen zur Stabilisierung des Körpers in Kombination mit Tellington-TTouch® erwiesen.

Auf der einen Seite vermitteln diese Übungen ein sicheres Körpergefühl und auf der anderen Seite stellt sich sofort körperliche Entspannung ein.

2. Zeit für Spaziergänge

Für ausführliche Gassi-Runden wähle ich eine Tageszeit, zu der es noch hell ist und noch nicht oder zumindest wenig geknallt wird.

3. Ort für Spaziergänge

Wir gehen an einem Ort spazieren, an dem die Hunde viel für sie interessantes zu entdecken haben, wie z. B. hier, wo es unzählige spannende Gerüche zu untersuchen gibt:

Schnüffeln lenkt ab und beruhigt

Übrigens: Manchmal schnüffeln Hunde auch nur scheinbar sehr interessiert an einer Stelle, während sie in Wirklichkeit überlegen, eine Entscheidung treffen oder eine schwierige Situation besser aushalten.

4. Sicherheit für den Hund zu Silvester auf Spaziergängen

Während der Spaziergänge sind beide Hunde mit Geschirr und Leine gesichert, auch Fellow, den die Knallerei überhaupt nicht beeindruckt und der sonst häufig frei läuft. Das Risiko, doch einmal so zu erschrecken, dass die Hunde panisch weglaufen und ihnen etwas passiert, ist sehr groß. Im neuen Jahr gibt es wieder ausreichend Gelegenheit, draußen frei herum zu laufen.

5. Lieblings-Beschäftigung

Marley konnte das entfernte Böllern draußen komplett ausblenden, solange er den Wildspuren folgen durfte – seine Lieblingsbeschäftigung. 😄

Nebeneffekt:

Etwas tun, das Spaß macht und positive Emotionen hervorruft, schwächt Ängste ab 😃

6. Beschäftigung zur Auslastung

Während viele Menschen denken, dass ein Hund zur Auslastung stundenlang draußen sein und laufen muss, ist es mindestens ebenso wichtig, sie geistig zu fordern und fördern.

An Silvester halte ich die Gassi-Runden kurz und beschäftige die Hunde im Haus.

Wir üben „Kofferpacken“.

Albern? ja, genau!

Die Übungen sollen dem Hund Spaß machen und zu Erfolgserlebnissen führen.

7. Körperband

Ein Tellington-Körperband hilft Marley beim Entspannen.

Der sanfte Kontakt verbessert sein Körperbewusstsein, löst Spannungen, fördert seine Selbstkontrolle und sein Selbstvertrauen.

Auch das Tragen eines Körperbandes üben wir in entspannten Situationen das ganze Jahr über zusammen den besonderen Berührungen, den TTouches der Tellington-TTouch®-Methode.

Silvester – Hund bleibt entspannt

Das „Thundershirt“ oder ein eng anliegendes T-Shirt ist eine Erweiterung des Körperbandes und kann dem Hund ein sicheres Körpergefühl vermitteln.

8. Farbe

Das Körperband auf dem Foto ist lila – eine Farbe, die beruhigend wirkt.

Mit einer Farblampe kann ich die beruhigende Wirkung in einem sonst abgedunkelten Raum verstärken.

9. Aroma

Zur Farbe lila passt Lavendel. Ich nutze zur Beruhigung sehr gerne Lavendelöl. Dabei achte ich auf die Qualität des verwendeten Öls.

Lavendelöl (Lavandula angustifolia) hat einen Duft, der ein wunderbarer Mix aus blumig, frisch, sauber und beruhigend ist. … Lavendelöl ist nicht nur wegen des klassischen Dufts ein Favorit-es ist auch unglaublich vielseitig. Von Hautpflegeprodukten bis hin zur reinen Entspannung, dieses Öl kann viele Bereiche Deines Lebens verbessern. (Quelle: https://www.youngliving.com/de_de/products/)

Zur Entspannung passt auch hervorragend mein Lieblingsöl „Peace & Calming“. Das träufle ich mir oft auf meine Hosenbeine, wenn ich Hunde-Entspannung mit Tellington-TTouch® unterrichte und viele Hunde schnüffeln meine Hosenbeine damit sehr interessiert und intensiv ab.

Peace & Calming und / oder Lavendel sind klassische Silvester-Aroma-Öle

Die Aromatherapie eignet sich hervorragend zur Entspannung und Beruhigung bei Silvester-Angst, da die Duftstoffe ohne Umwege direkt in das Riechzentrum im Gehirn gelangen. Positiv verknüpft können die ätherischen Öle sehr schnell wirken.

Wichtig ist, mit der Aromatherapie VOR stressenden Ereignissen in entspannter Atmosphäre zu beginnen! Damit der Duft direkt mit Entspannung verknüpft werden kann.

Vernebelt im Diffuser wie diesem Lantern-Diffuser entfalten Ätherische Öle ihre entspannende Wirkung

Bei Tieren zu beachten: unbedingt ihre Reaktion beobachten und – besonders für Katzen – für Ausweichmöglichkeiten sorgen!

Ich nutze übrigens die Öle von Young Living mit dem Seed to Seal-Programm (Saat zu Siegel) – da weiß ich, dass ich mich auf die Qualität und Reinheit verlassen kann.

(Hier erfährst Du mehr)

10. Bewegung

In Stress-Situationen schüttet der Körper Adrenalin aus. Das Hormon wird durch Muskelarbeit abgebaut.

Meinem Hund hilft es während des Silvester-Feuerwerks mit mir durch die Wohnung zu gehen. Dabei nutze ich wieder Tellington-TTouch®-Übungen, wie z. B. das Labyrinth und andere Übungen, die den Hund in Bewegung bringen, die er kennt und gerne ausführt.

11. Kauen und Schlecken

Die Zunge ist ein großer Muskel und ihre Bewegungen sind ebenfalls zum Stressabbau geeignet. Kauen und Lecken beruhigt.

Kauknochen, ein gefüllter Kong oder noch lieber ein Futter-Such-Spiel kommen zum Einsatz.

Futter-Such-Spiel „Schnüffel-Teppich“

Dabei achte ich darauf, dass alle Angebote gut vertragen werden. Auf Durchfall von ungewohnten Leckereien können wir gut verzichten. 😏

12. Biophotonen-Therapie

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit der Verwendung von Biophotonen-Pflastern gemacht. Sie stellen eine erweiterte Licht-Therapie dar. Die Patches werden auf Akupunktur-Punkte geklebt.

Zur Entspannung an Silvester nutzen wir „silent nights“ und „aeon.“

Dabei werden die Biophotonen, das Licht in den Zellen angeregt, ohne dass Stoffe in den Körper gelangen. Es gibt verschiedene Pflaster mit verschiedenen Wirkungen, u. a. ein Pflaster gegen Schmerzen, das für Menschen als Medizinprodukt zugelassen ist und mit dem wir auch schon sehr gute Erfahrungen gemacht haben.

Akupunktur-Biophotonen Pflaster „silent nights“ auf Tong Titan (3. Auge)

Fazit

Zu einem entspannten Silvester für meinen Hund kann ich selbst sehr viel tun – auch ohne Medikamente.

Vor allem bin ich für ihn da. Ohne ihn zu bemitleiden, sondern um ihm Halt und Zuversicht zu vermitteln.

Mit Spaß das ganze Jahr über ein wenig üben, für ein gutes, sicheres Körpergefühl sorgen und Schmerzen verhindern – so gelingt unser vertrauensvolles und gelassenes Zusammenleben.

Herzliche Grüße Therese mit Marley und Fellow

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